Feuerwehreinsatz am HBF! Menschen mussten Bahnhof sofort verlassen

Feuerwehreinsatz am HBF! Menschen mussten Bahnhof sofort verlassen

Unglücksfall im Wald

Jäger erschießt Kollegen: Jagdfreunde erschüttert

Burgheim - Ein Jagdunglück schockt Oberbayern: Ein Jäger hatte seinen Kameraden mit einem Schuss versehentlich getötet. Vorstände des Reviers sind erschüttert und mahnen zu Vorsicht.

Es muss ein entsetzlicher Schreck für den 68-jährigen Jäger gewesen sein, als er am Montag seinen 45-jährigen Freund tot auffand - und feststellen musste, dass er wohl selbst der Todesschütze war.

Die beiden Männer aus Tirol waren zur Wildschweinjagd nach Burgheim im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen gereist. Der jüngere der zwei Jäger hatte sich um Ansitzen auf eine Jagdkanzel zurückgezogen. Nach Berichten der Augsburger Allgemeinen muss ihn dabei ein Schuss aus der Waffe seines 68-jährigen Kameraden aus größerer Entfernung erfasst haben.

Dieser fand ihn später mit einer schweren Schussverletzung im Oberkörper und alarmierte Polizei und Rettungskräfte. Der Schuss war am Rücken teilweise wieder ausgetreten, so dass der Notarzt nur noch den Tod seines 45-jährigen Kameraden feststellen konnte.

Sachverständige: "Noch nie dagewesenes Unglück"

Johann Baumgartner, der Leidlinger Jagdvorstand, zeigte sich sehr bewegt durch den Vorfall: Der getötete Jäger sei schon seit Jahren regelmäßig zur Gastjagd nach Burgheim gekommen. Auch der Vorsitzende des Jagdverbandes Neuburg, Hans Eisenschenk, bewertete den Tod des Jägers als Unglück: "Fehlende Ausbildung oder Routine kann man bei dem 68-Jährigen ausschließen."

Eisenschenk mahnte deshalb auch erfahrene Jäger zur Vorsicht: Gerade sie seien sich ihrer Sache oft zu sicher, weil ihnen ihr Jagdgewehr wohlvertraut sei. Vor einer nachlässigen Einhaltung der Vorschriften zur Unfallverhütung im Wald warnte er ausdrücklich.

Das Gewehr, aus dem mutmaßlich der Schuss kam, wurde von der Polizei sichergestellt. Die Ermittler gehen aber von einem Unfall aus: Der 68-Jährige sei nicht festgenommen worden, betonte ein Sprecher.

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Stadionverbot missachtet - Knast! Dabei forderte sogar die Staatsanwältin Freispruch
Ein Fan von Regionalligist Wacker Burghausen muss für ein Jahr ins Gefängnis - ohne Bewährung. Der Richter blieb knallhart!
Stadionverbot missachtet - Knast! Dabei forderte sogar die Staatsanwältin Freispruch
Mofa begräbt Mann - gefangen im Hochwasser
Unter seinem Roller eingeklemmt ist ein Mann mehrere Stunden auf einer überfluteten Wiese gefangen gewesen. Die Polizei in Unterfranken befreite ihn stark unterkühlt am …
Mofa begräbt Mann - gefangen im Hochwasser
„Friederike“ in Bayern: Rollerfahrer im Hochwasser gefangen - Lebensgefahr
Sturmtief Friederike erreichte Bayern - genau zum Jahrestag von Orkan Kyrill aus dem Jahr 2007. In unserem Newsblog halten wir Sie auf dem Laufenden.
„Friederike“ in Bayern: Rollerfahrer im Hochwasser gefangen - Lebensgefahr
„Dich hätte der Baum erschlagen sollen!“ - Söllner antwortet auf bösartigen Todeswunsch
Auf Tour in Sachsen wurde Hans Söllners Van fast von Sturm „Friederike“ geschrottet. Im Netz sorgt das für gehässige Kommentare. 
„Dich hätte der Baum erschlagen sollen!“ - Söllner antwortet auf bösartigen Todeswunsch

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion