Lage im Freistaat 

Jeder dritte Studiengang in Bayern zulassungsbeschränkt 

Für Studenten wird es härter! Die zulassungsbeschränkten Studiengänge steigt von 29 auf 33,6 Prozent an. 

München - Im kommenden Wintersemester gilt für jeden dritten Studiengang an Bayerns Hochschulen ein Numerus Clausus (NC). Der Anteil der zulassungsbeschränkten Studiengänge stieg von 29 auf 33,6 Prozent, wie das Centrum für Hochschulentwicklung CHE am Donnerstag in Gütersloh mitteilte. Im bundesweiten Vergleich ist die Lage im Freistaat damit aber weiterhin relativ entspannt: Im Bundesdurchschnitt sind über 42 Prozent der Studienplätze zugangsbeschränkt, in Hamburg sogar über 75 Prozent.

In Bayern reichen die Zulassungshürden von nur 26 Prozent in Regensburg und Würzburg bis 49 Prozent in München. CHE-Geschäftsführer Frank Ziegele sagte, dass mitunter „100 Kilometer Entfernung darüber entscheiden, ob drei Viertel aller Studiengänge zulassungsbeschränkt sind oder zulassungsfrei“. NCs werden eingerichtet, wenn angenommen wird, dass es mehr Bewerber als Studienplätze gibt.

An den bayerischen Universitäten sind die Hürden mit durchschnittlich 30 Prozent niedriger als an den Fachhochschulen mit fast 45 Prozent. Den höchsten Anstieg verzeichnen Masterstudiengänge in Mathematik und Naturwissenschaften: Hier schnellte die NC-Quote auf 50 Prozent hoch. Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester endet für viele zulassungsbeschränkte Studiengänge Mitte Juli. Im vergangenen Wintersemesters waren an Bayerns Hochschulen mehr als 380 000 Studenten eingeschrieben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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