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Eine junge Frau raucht einen Joint.

Jeder fünfte bayerische Schüler hat schon gekifft

München - In Bayern hat jeder fünfte Schüler der neunten und zehnten Klassen schon einmal Marihuana oder Haschisch geraucht.

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Die Jugendlichen konsumierten jedoch nicht nur Cannabis, teilte die Techniker Krankenkasse (TK) am Montag in München mit. Knapp fünf Prozent der Schüler haben demnach Erfahrungen mit Amphetaminen, rund vier Prozent schluckten bereits einmal Drogenpilze und drei Prozent nahmen verschreibungspflichtige Medikamente oder LSD zu sich. “Gefährlich sind vor allem Stoffe, die psychoaktiv wirken, aber nicht als illegal einzustufen sind, wie beispielsweise Klebstoffe oder Butangas“, betonte TK-Präventionsberaterin Annette Bleher.

Bayern hält dabei einen traurigen Rekord: Die Quote der 16-Jährigen, die schon einmal Schnüffelstoffe ausprobiert haben, ist im Freistaat im Vergleich zu anderen Bundesländern mit mehr als 14 Prozent am höchsten. Sogenannte K.O.-Tropfen, die auch als Gammahydroxybutansäure (GHB) oder Liquid Ecstasy bekannt sind, haben bereits zwei Prozent der Teenager konsumiert. "Offensichtlich wissen Jugendliche zu wenig über die Risiken des Drogenkonsums", erläuterte Bleher. "In Kombination mit anderen Drogen, Alkohol oder Medikamenten kann GHB zu einer verstärkten Vergiftungswirkung führen und lebensbedrohende Ausmaße annehmen."

2007 waren knapp 1000 Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren wegen einer Überdosierung unterschiedlicher Drogen in eine Klinik gebracht worden. Allein 155 hatten zu viel Cannabis konsumiert. Die Informationen der TK beziehen sich auf die Europäische Schülerstudie zu Alkohol und anderen Drogen (ESPAD) sowie auf Daten des Statistischen Bundesamtes.

dpa

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