+
Das Seminar bildet Priester für die Bistümer Würzburg und Bamberg aus

Geburtstag von Adolf Hitler gefeiert?

Judenwitze im Priesterseminar

Würzburg - Nach den antisemitischen Äußerungen am Würzburger Priesterseminar legt die Untersuchungskommission heute ihren Bericht vor.

Einige der 18 Seminaristen sollen bei gemeinsamen Treffen Judenwitze erzählt, den Geburtstag von Adolf Hitler gefeiert und rechtsradikale Musik gespielt haben. Bestätigt hatten die angehenden Priester bislang nur, einen Judenwitz erzählt zu haben. Einer der Seminaristen besuchte zudem ein Konzert der umstrittenen Südtiroler Rockgruppe Freiwild.

Der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann hatte die dreiköpfige Kommission unter dem Vorsitz des Richters am Bamberger Oberlandesgericht, Norbert Baumann, ins Leben gerufen. Vor Beginn der Untersuchungen hatte Hofmann angekündigt, die Bischöfe in Würzburg und Bamberg würden je nach Ergebnis gegebenenfalls Konsequenzen ziehen. Das Seminar bildet Priester für die Bistümer Würzburg und Bamberg aus. Jetzt ist die Entscheidung gefallen. Zwei Priesterschüler müssen das Seminar verlassen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Für 90.000 Euro: Mann bestellt seit Jahren online Waren - bezahlt aber nie
Ein Mann aus dem fränkischen Schwarzenbruck hat sich über Jahre in mindestens 220 Fällen Waren online Waren liefern lassen - aber nie bezahlt. Jetzt entlarvte die …
Für 90.000 Euro: Mann bestellt seit Jahren online Waren - bezahlt aber nie
Bayerischer Regionalligist trauert um Neuzugang (23): So gedenkt ihm ein kroatischer WM-Star
Schock für den SV Schalding-Heining: Neuzugang Edvin Hodzic ist kurz nach seinem Wechsel zum Regionalligisten gestorben. Auch Kroatiens WM-Held Mateo Kovacic trauert um …
Bayerischer Regionalligist trauert um Neuzugang (23): So gedenkt ihm ein kroatischer WM-Star
Fahrgäste bleiben in Gondeln stecken - Vorfall ruft Polizei auf den Plan
Bei einem Besuch einer Sommerrodelbahn in der Fränkischen Schweiz sind mehrere Gäste in Gondeln steckengeblieben und mussten von der Bergwacht befreit werden. Nun …
Fahrgäste bleiben in Gondeln stecken - Vorfall ruft Polizei auf den Plan
Die Seenotretter wollen nicht aufgeben
Die Hilfsorganisationen bekommen für die Seenotrettung auf dem Mittelmeer momentan sehr viele Spenden – obwohl sie aktuell nicht ins Einsatzgebiet fahren dürfen. Doch …
Die Seenotretter wollen nicht aufgeben

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.