Bilanz: So war der Juli

München – „Zu wenig Sonne, feuchter als üblich und kühler als im langjährigen Mittel“, fasst Meteorologe Dirk Mewes vom Deutschen Wetterdienst in München den vergangenen Juli zusammen.

Durchschnittlich war es in München 17,1 Grad warm, der langjährige Mittelwert liegt für den Juli bei 18,7 Grad. Es war also 1,6 Grad zu kühl. Am wärmsten war es am 6. Juli: Hier wurden in München 29,3 Grad gemessen. Die niedrigste Temperatur wurde am 1. Juli mit 9,2 Grad registriert.

An 13 Tagen war es wärmer als 25 Grad, heiße Tage (über 30 Grad) gab es keinen einzigen. Die Niederschlagsmenge im siebten Monat des Jahres beläuft sich auf 166,2 Liter pro Quadratmeter, der Mittelwert liegt für Juli bei 114,5 Liter. Am heftigsten regnete es dabei am 19. Juli mit 45,5 Litern pro Quadratmeter. An diesem Tag war es auch am windigsten: Hier wurden 72 Kilometer pro Stunde gemessen. Insgesamt regnete es im Sommermonat Juli nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes an 19 Tagen.

Die Sonnenscheindauer lag bei insgesamt 190,1 Stunden. Durchschnittlich sind es im Juli aber 229,4 Stunden.

Und es wird nicht besser: Heute und morgen soll es in Oberbayern zwar schöner und wärmer werden. Allerdings sagt Meteorologe Mewes bereits ab Mittwochnachmittag oder -abend wieder erste Schauer und Gewitter voraus. Und so soll es dann auch bis zum Ende der Woche bleiben – Sommerferienstimmung bleibt also aus.

Auch fürs kommende Wochenende kann Dirk Mewes den Oberbayern keine großen Hoffnungen machen: Nach bisherigen Erkenntnissen sieht es auch für Samstag und Sonntag weiter eher nach Regen aus.

sue

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