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Die 10.000 Referendare und Anwärter aller Schularten in Bayern erhalten laut ABJ zwischen 900 und 1200 Euro brutto im Monat.

Lehrernachwuchs will mehr Geld

München - Bayerns Junglehrer haben trotz einer jüngsten Erhöhung ihrer Bezüge ihre Forderung nach mehr Geld erneuert.

“Angesichts der extrem hohen finanziellen Belastung von Lehramtsanwärtern ist eine weitere Anhebung der Bezüge unerlässlich“, teilte die ehemalige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Junglehrer (ABJ), Karin Leibl, am Donnerstag in München mit. Im März wurden die Anwärterbezüge um 60 Euro erhöht, zum 1. März 2010 ist eine weitere Aufstockung um 1,2 Prozent geplant. Leibl bezeichnete das lediglich als einen Schritt in die richtige Richtung.

Eine Delegation der ABJ übergab am Mittwoch eine Liste mit über 6000 Unterschriften - und damit von über der Hälfte der vom ABJ vertretenen Junglehrer - und eine Petition an den Landtag. Die Forderungen der Junglehrer beinhalten “eine weitere Erhöhung der Besoldung, die Herausnahme eigenverantwortlichen Unterrichts aus der Stundenzuweisung und die weitere Verringerung von Angestelltenverträgen zugunsten von Planstellen.“

Die 10 000 Referendare und Anwärter aller Schularten in Bayern erhalten laut ABJ zwischen 900 und 1200 Euro brutto im Monat. Sie erteilen zwischen acht und 17 Stunden eigenverantwortlichen Unterricht in der Woche, hieß es. “Damit versorgt der Freistaat seine Schulen zum Billigtarif.“ Tausende voll ausgebildeter Lehrkräfte würden durch diese Praxis eingespart.

dpa

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