Jungstörche lernen das Fliegen

Nur knapp die Hälfte an Jungstörchen überlebt

Hilpoltstein - Rund zwei Wochen brauchen Jungstörche, bis sie sich selber ernähren können. Momentan lernen sie noch das Fliegen, doch nicht jeder überlebt die ersten Versuche in der Luft.

Sie üben Starts, Landungen und suchen Futter: Viele Jungstörche in Bayern lernen gerade das Fliegen. Rund zwei Wochen brauchen die jungen Tiere, bis sie sich selber ernähren können, wie der bayerische Landesbund für Vogelschutz am Dienstag mitteilte. Einige stürzen bei ihren ersten Flugversuchen jedoch ab, werden von Windböen erfasst oder fliegen beim Anflug auf das Nest gegen Hauswände. „Das gehört leider zum Leben von einem Jungstorch dazu“, sagte die LBV-Storchenbeauftragte Oda Wieding. Auch veraltete Strommasten seien sehr gefährlich. Innerhalb des ersten Jahres überlebt nach LBV-Angaben nur knapp die Hälfte der Jungtiere. Insgesamt zählen die Vogelschützer in Bayern in diesem Jahr rund 270 Storchenpaare - so viele wie seit über 20 Jahren nicht mehr.

dpa

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