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Justizministerin Beate Merk.

Neue Schöffen braucht der Freistaat

München - Justizministerin Beate Merk (CSU) hat die Bürger in Bayern aufgerufen, sich bei ihren Gemeinden als Schöffe zu bewerben. Sie glaubt, die Aufgabe helfe dem Freiwlligen wie der Rechtssprechung.

„Wer als ehrenamtlicher Richter an der Strafrechtspflege teilnimmt, hat Gelegenheit, seine Wertungen, Lebens- und Berufserfahrung in die Entscheidungen der Gerichte einzubringen“, sagte sie nach Ministeriumsangaben am Mittwoch. Mit dem Amt garantierten die Schöffen eine lebensnahe und allgemeinverständliche Rechtsprechung und stärkten das Vertrauen in die Justiz.

Die Gemeinden stellen alle fünf Jahre eine Vorschlagsliste für die Schöffen auf. Derzeit erstellen sie die Listen für 2014 bis 2018.

dpa

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