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Das Landesamt für Umweltschutz prüft nun, ob es sich um einen Wolf handelt. (Symbolbild)

Tier wird untersucht

Kadaver am Bahngleis: Ist es ein Wolf?

Straubing - Ein Spaziergänger hat neben einem Bahngleis in Kay bei Straubing einen Tierkadaver gefunden, der ihn an die Überreste eines Hundes erinnerte, aber doch auch seltsam aussah. War an der Stelle gar ein Wolf vom Zug erfasst worden?

Der Rentner schaltete das Veterinäramt Straubing-Bogen ein, das hegte die gleiche Vermutung. Der stark verweste Kadaver wurde deswegen eingefroren und dem Landesamt für Umweltschutz übergeben. Dort wird der Körper nun untersucht. Dies bestätigte die Pressesprecherin des Landesamts Julia Schmid der PNP. Demnach wird eine Genanalyse vorgenommen. Diese wird klären, ob es sich bei dem getöteten Tier tatsächlich um einen Wolf handelt. In maximal drei Wochen soll das Resultat feststehen.

Doch woher kam der Wolf, falls es wirklich einer war? Mehrmals ist im Nationalpark Bayerischer Wald ein solches Raubtier in eine Fotofalle getappt. Mal im Kreis Cham, mal im Kreis Regen und zuletzt Anfang des Jahres im Kreis Freyung-Grafenau. Von dort sind es höchstens hundert Kilometer Luftlinie bis zum Auffindeort des Tieres. Eine Strecke, die ein Wolf in zwei Tagen locker zurücklegt. Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass ein Wolf sich sogar im Großraum München aufhielt. Jäger haben im Kreis Starnberg das Raubtier mit einer Wildkamera fotografiert. Das Tier sei im nördlichen Landkreis gesehen worden. Damit hielt sich der Wolf nur wenige Kilometer von der Landeshauptstadt auf. Die Aufnahme zeigt vermutlich einen jungen Rüden.

tz

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