Kältester Januar seit Jahren

Minus 23 Grad gemessen - und Bayern bleibt ein Eisschrank

München - Temperaturen unter minus 20 Grad wurden am Münchner Flughafen gemessen - und Bayern bleibt ein Eisschrank. Es ist derzeit der kälteste Januar seit 2010.

Einer der kältesten Orte im Freistaat war am Montagmorgen der Flughafen in München. Bis zu minus 23 Grad wurden dort gemessen, teilte ein Sprecher des Online-Wetterportals wetter.net am Montag mit. Minus 20 Grad waren es in Leutkirch im Allgäu. Und die Eiszeit dauert an: Die gesamte Woche über soll es frostig bleiben.

Für die Wochenmitte waren ursprünglich mildere Temperaturen angekündigt, doch daraus wird vermutlich nichts. Die Erwärmung hat sich nach hinten verschoben. Hoch „Christa“ löst am Montag das Hochdruckgebiet „Brigitta“ ab. „Wir erleben derzeit den kältesten Januar seit 2010“, erklärt der Sprecher. Die Temperaturen liegen etwa 1,5 Grad unter den deutschlandweiten Durchschnittswerten für diesen Monat. Vor allem nachts ist es bitterkalt im Freistaat.

Das Wetter am Montag

In München erreichen die Höchstwerte rund minus drei Grad, dazu ist es meist bewölkt. In der Nacht zum Dienstag sollen die Temperaturen auf bis zu minus 13 Grad sinken. 

Ähnliches gilt für die Landkreise Erding und Freising. In Garmisch-Partenkirchen zeigt sich tagsüber öfter die Sonne. Die Temperaturen liegen mit rund vier Grad stellenweise sogar im Plusbereich, nachts dagegen bei bis zu minus 14 Grad.

Wie das Wetter in Ihrer Region wird, lesen Sie hier.

Ausblick auf die kommenden Tage

Am Dienstag schwanken die Temperaturen laut wetter.net im Süden Bayerns zwischen minus 7 und minus zwei Grad. Gelegentlich spitzt die Sonne zwischen Wolken hindurch. Nachts kühlt es deutlich ab - auf minus zehn bis minus 14 Grad.

Am Mittwoch bleiben die Temperaturen ähnlich kalt: Tagsüber zwischen minus sieben bis plus ein Grad, nachts sinken die Werte auf minus zehn bis minus 12 Grad. 

Erst am Donnerstag soll sich die Luft im südlichen Freistaat auf minus drei bis plus vier Grad erwärmen. Am Freitag sollen die Tageshöchstwerte bereits bei plus fünf Grad liegen. In der Nacht bleibt es allerdings weiterhin frostig.

Seen und Flüsse zugefroren

Der sogenannte Eisfahrplan gilt seit Montag auf dem Chiemsee. Die Schifffahrt zwischen Prien und der Herreninsel sollte am Sonntagabend sogar eingestellt werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserem Partnerportal rosenheim24.de.

Zu dick ist die Eisschicht mittlerweile auf dem Main-Donau-Kanal. Es fahren seit Montag keine Schiffe mehr. Selbst leistungsstarke Eisbrecher-Schiffe kapitulieren vor der Kälte. 

rm/snacktv

Rubriklistenbild: © dpa

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