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Der F-16 Kampfjet der US-Streitkräfte stürzte in Oberfranken ab.

Untersuchungsbericht

Kampfjet-Absturz in Oberfranken: Ursache geklärt

Engelmannsreuth - Vor einem Jahr entging beim Absturz eines US-Kampfjet in Oberfranken das Dorf Engelmannsreuth nur knapp einer Katastrophe. Jetzt steht fest, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

Ursache des Unfalls sei ein Ausfall der Motorsteuerung gewesen, wie die Air Force mitteilte. Dadurch habe kein Treibstoff mehr in den Motor gelangen können. In den Wartungsberichten des Jets seien jedoch keine Hinweise auf Probleme zu finden. Zunächst hatte die Weidener Zeitung „Der Neue Tag“ am Freitag über den Untersuchungsbericht berichtet.

Der amerikanische Kampfjet war im August vergangenen Jahres abgestürzt. Die Maschine vom Typ F-16 stürzte in ein Waldstück nahe Engelmannsreuth im Landkreis Bayreuth. Das Flugzeug war in Spangdahlem zu einem Übungsflug gestartet; es sollte über dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr in der Oberpfalz Testmunition abwerfen und wieder zurück in die Eifel fliegen.

Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten - er erlitt leichte Verletzungen. Durch den Absturz sei der Air Force ein Schaden von fast 40 Millionen Dollar (etwa 35 Millionen Euro) entstanden, heißt es in dem Bericht.

Die zuständige Schadensregulierungsstelle in Nürnberg zahlte der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zufolge bis zum Juli 950 000 Euro an Betroffene des Absturzes aus. Waldbesitzer und Landwirtschaft zählen zu den Geschädigten. Es sind aber noch nicht alle Schadensersatzanträge entschieden. Für die Entschädigungen spielt die Absturzursache der BImA zufolge allerdings keine Rolle.

dpa

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