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Das Kaufbeurer Eisstadion, hier auf einem Archivbild aus dem Jahr 2012, war zehn Monate lang gesperrt und wurde saniert. Ob die Stadt ein neues Stadion in der geplanten Form bekommt, entscheidet sich am Sonntag (18. Januar).

Bürgerentscheid am Sonntag

Kaufbeurer stimmen über neues Eisstadion ab

Kaufbeuren - Die Bürger von Kaufbeuren im Allgäu sind am Sonntag (18. Januar) aufgerufen, über ein neues Eisstadion abzustimmen.

Der geplante, für den Profisport taugliche Neubau, in dem 3500 Zuschauer Platz haben sollen, soll nach Angaben der Stadtverwaltung rund 20 Millionen Euro kosten. Der Stadtrat hat bereits grünes Licht gegeben. Doch das Vorhaben ist wegen der hohen Kosten umstritten. Eine Bürgerinitiative will den Bau in der geplanten Form verhindern und hat Unterschriften gesammelt. Deshalb kommt es zum Bürgerentscheid.

Das bestehende Stadion - die Heimstätte des Traditionsvereins und Eishockey-Zweitligisten ESV Kaufbeuren - ist 45 Jahre alt und gilt als marode. Im Dezember 2012 war es wegen akuter statischer Mängel vorübergehend gesperrt worden. In einem Gutachten war mangelhafte Bausubstanz festgestellt worden.

Nach zehnmonatiger Sperre und einer Teilsanierung für 1,7 Millionen Euro wurde es wieder für den Spielbetrieb freigegeben. Die Baumaßnahmen ermöglichen einen bis Mitte 2017 befristeten provisorischen Spielbetrieb für maximal 2600 Zuschauer. Danach muss das Stadion geschlossen werden. Nun fürchtet man in Kaufbeuren um die Zukunft des Eishockeysports.

33 000 Kaufbeurer sind zur Abstimmung aufgerufen. Um eine Entscheidung zu erreichen, müssen 20 Prozent der Wahlberechtigten mit Ja oder Nein stimmen.

dpa

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