Aktuelle Untersuchungen

Keim-Alarm in Bayerns Gewässern: Kann dort noch gebadet werden?

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Die bayerischen Badegewässer sind im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel. Viele Stellen sollen laut aktuellen Untersuchungen aber mit Antibiotika-resistenten Keimen belastet sein.

München - An einem heißen Sommertag flüchten viele an Badeseen, um sich abzukühlen. In Bayern gibt es davon mehr als genug und es konnte bis jetzt auch bedenkenlos darin geplanscht werden. So lautete jedenfalls das Ergebnis der Europäischen Umweltagentur aus dem vergangenen Jahr. 374 Badestellen wurden dabei in Bayern untersucht und nur eine davon bekam ein „ausreichend“ für die Wasserqualität.

Aktuelle Untersuchungen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts zeigen jetzt aber das Gegenteil. Wie Antenne Bayern in einer Pressemitteilung berichtet, hat das LGL „eine mehrheitliche Belastung der untersuchten Gewässer mit Antibiotika-resistenten Keimen“ bestätigt. Aufgrund dieser ersten Ergebnisse werden die Untersuchungen fortgesetzt, um weiter zu prüfen, ob Handlungsbedarf besteht.

Vorsichtig sein und Arzt aufsuchen

Für das Landesamt sei der Keimnachweis „in Anbetracht des ubiquitären Einsatzes von Antiobiotika in Veterinär- und Humanmedizin keine Überraschung“. Für gesunde Menschen bestehe aber keine Gefahr beim Baden und Verschlucken kleinerer Wassermengen. Menschen mit ausgeprägter Abwehrschwäche sollten dennoch vorsichtig sein und vorab zu ihrem Arzt gehen.

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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