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Unfassbares Video aus Pegnitz

Keine Rettungsgasse: Feuerwehrlern platzt der Kragen

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Pegnitz - Ein Video der Feuerwehr Pegnitz sorgt derzeit für Aufregung im Netz. Auf dem Weg zu einem Unfall auf der A9 blockierten die Autos die Einsatzkräfte derart, dass ihnen der Kragen platzte. 

Auf der A9 bei Pegnitz hat sich am Wochenende ein Unfall ereignet. Ein BMW war dort in einen Sattelauflieger gekracht - der Fahrer wurde dabei verletzt. Der Rettungsdienst und die Polizei waren bereits vor Ort, als die alarmierte Feuerwehr zum Unfallort vordringen wollte, um den Verletzten zu bergen. 

Doch die Feuerwehr blieb auf dem Weg stecken, weil einige Autofahrer es nicht schafften die Rettungsgasse, die sich bereits für den Krankenwagen gebildet hatte, offen zu halten. Kein Durchkommen für die Feuerwehrleute.

Zwei Feuerwehrmänner mussten sogar aussteigen, um die blockierenden Autofahrer mit wilden Gesten aufzufordern aus dem Weg zu fahren. Die Feuerwehr selbst postete am Samstag ein Video von dem unglaublichen Vorfall. Bisher haben es bereits 950.000 Menschen gesehen, mehr als 1.000 wütende Kommentare stehen unter dem Video.

"Führerscheinentzug!": So reagieren die Nutzer bei Facebook auf das Video

Die  Facebook-User kommentieren das Video empört, wie rosenheim24.de berichtet. "Jedes Mal dasselbe! Aber wenn die selber ein Unfall haben, ist das Geschrei groß, weil die Rettungskräfte zu lange gebraucht haben", meint etwa Gordon W. "Also ich als Lkw-Fahrer kann dazu nur sagen: Führerscheinentzug! Ende der Diskussion!", schreibt Tore Onni. Andere fordern sogenannte Dashcams in allen Feuerwehrfahrzeugen, um später die Schuldigen anhand der Kennzeichen bestrafen zu können. 

Einige Kommentatoren behaupten, die Feuerwehr hätte mit eingeklappten Außenspiegeln sehr wohl durch die Gasse fahren können, sie wäre breit genug gewesen.

Sehen Sie hier das Video

Der BMW-Beifahrer wurde später mit einem Rettungshubschrauber mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus Bayreuth geflogen, wie nordbayern.de berichtet. Der BMW-Fahrer erlitt mittelschwere Verletzungen, der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Wäre der Fahrer eingeklemmt gewesen, hätte die Feuerwehr ihn erst mit erheblicher Verzögerung aus dem Fahrzeug befreien können.

Marcel Görmann

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