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Im Fall des ermordeten ehemaligen Kickboxers vermutet die Polizei eine Verbindung zum Drogenmilieu. 

Sonderkommission aufgestockt

Kickboxer-Mord: Polizei sieht Verbindung zur Drogenszene

Neu-Ulm - Im Fall des Mordes an Ex-Kickbox-Profi in Neu-Ulm hat die Kripo eine Spur in die Drogenszene, zudem liegt jetzt die Tatwaffe vor. Die Sonderkommission wurde aufgestockt. 

Einen Monat nach dem Mord an einem ehemaligen Kickbox-Profi in Neu-Ulm hat die Kripo eine Spur in die Drogenszene. „Die Hinweise verdichten sich, dass der Getötete Bezüge ins Rauschgiftmilieu gehabt haben könnte“, teilten die Ermittler am Freitag mit. Es werde aber weiterhin in alle Richtungen ermittelt.

Zudem wurde auch die Tatwaffe gefunden. Die Polizei machte aber keine Angaben dazu, wo und wann die Schusswaffe entdeckt wurde. Die Sonderkommission ist wegen der umfangreichen Spuren inzwischen erneut aufgestockt worden und besteht nun aus 34 Beamten.

Der 37 Jahre alte Mann war Mitte November vor einem Hochhaus niedergeschossen worden und kurz darauf gestorben. Der Schütze konnte unerkannt fliehen. Nach neuen Angaben der Kripo handelte es sich bei dem Täter um einen hageren Mann, der komplett schwarz gekleidet und vermummt war. Außerdem gibt es Hinweise, dass sich kurz vor den Schüssen im Umfeld des Tatorts mehrere Menschen aufgehalten haben. Ob es sich um Zeugen oder die Täter handelt, sei aber noch unklar.

dpa

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