Razzia in Augsburg: Terrorverdacht gegen drei Männer

Razzia in Augsburg: Terrorverdacht gegen drei Männer
Die Schleierfahnder kontrollierten einen 24-Jährigen an der Rastanlage Inntal West.

Polizei stoppt 24-Jährigen

Mit geklautem Auto auf dem Weg in den Süden

Rosenheim - Mit einem gestohlenen Auto machte sich ein 24-Jähriger auf den Weg in den Süden. Die Polizei stoppte ihn - und die ganze Sache flog auf. Der Fahrer hat noch mehr Vergehen auf dem Kerbholz.

Ob er in den Urlaub wollte? Ein 24-jähriger Deutscher ohne festen Wohnsitz machte sich am Dienstagnacht mit einem Peugeot 206 auf den Weg nach Süden. An der Tank- und Rastanlage Inntal West bei Kiefersfelden (A93) kontrollierten Schleierfahnder das Auto, berichtet die Polizei Fahndung Rosenheim. Und siehe da: Die Beamten hatten den richtigen Riecher.

Der 24-Jährige konnte weder Führerschein noch Fahrzeugpapiere vorweisen. Dafür hatte er noch eine Erklärung parat: Den Wagen mit Berliner Kennzeichen habe ihm sein zukünftiger Schwiegervater geliehen, den Führerschein habe er daheim vergessen. Das Fazit im Polizeibericht: "Alles gelogen, wie sich schnell herausstellte."

Der Fahrer hat laut den Beamten tatsächlich nie eine Fahrerlaubnis besessen. Es kommt noch dicker: Den Wagen hatte er am Vormittag in Baden-Württemberg gestohlen. Und: Am Nachmittag hatte er an einer bayerischen Tankstelle nach dem Tanken nicht bezahlt.

"Nur noch wenige hundert Meter hätte er fahren müssen, um es ins Ausland zu schaffen", schreibt die Polizei in ihrer Mitteilung. Die Schleierfahnder stoppten jedoch die Fahrt des 24-Jährigen in den Süden, stellten das Auto sicher und nahmen den jungen Deutschen fest.

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