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Die 50 Kilo TNT

50 Kilo TNT auf Opas Dachboden

Kaufbeuren - Auf dem Anwesen seines verstorbenen Großvaters im bayerischen Kaufbeuren hat ein 18-Jähriger 50 Kilo des Sprengstoffes TNT gefunden.

Der Enkel hatte die Hinterlassenschaften seines Großvaters aufgeräumt - dabei war er bei einem Taubenschlag auf einen Sack mit metallisch erscheinenden Würfeln gestoßen. Als der 18-Jährige auf diesen Würfeln die Aufschrift "TNT" las, verständigte er sofort die Polizei.  Die Technische Sondergruppe des LKA stellte fest, dass es sich um Sprengstoff TNT für militärische Zwecke handelte.

Eine Gefahr für die Anwohner habe durch das gelagerte TNT nicht bestanden, da es nur durch eine Initialzündung etwa mit einer Sprengkapsel zum Detonieren gebracht werden kann, teilte eine Sprecherin des LKA mit. "Wenn es dazu gekommen wäre, hätten die 50 Kilo das gesamte Haus allerdings komplett zerlegt."

Nach ersten Erkenntnissen stammt der Sprengstoff aus Beständen der US-Armee, für die der Verstorbene nach dem Krieg noch einige Jahre gearbeitet hatte. Das TNT sei in 0,5 und 1 pound-Einheiten verpackt gewesen. Die genaue Herkunft des Sprengstoffes und warum der 2004 mit 82 Jahren verstorbene Mann ihn gesammelt hatte, sei noch unbekannt. Verwendung findet TNT sowohl im militärischen als auch im gewerblichen Bereich in Mischungen als Sicherheitssprengstoff.  

dpa

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