Kiosk-Raub: Noch keine heiße Spur 

Nürnberg - Auch knapp zwei Wochen nach dem gewaltsamen Tod einer Lottokiosk-Besitzerin in Nürnberg fehlt der Polizei eine heiße Spur.

Auf der Suche nach möglichen Zeugen hatten sich zwar zwei junge Männer gemeldet, die etwa zur Tatzeit am Karsamstag einen U-Bahnhof in der Nähe des Ladens betreten hatten.

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Doch die beiden hätten keine Hinweise geben können. Sie seien in der für die Tat relevanten Zeit nicht in der Straße des Tatorts gewesen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Auch die Suche nach dem anonymen Anrufer, der von einer Telefonzelle aus die Polizei alarmiert und auf den Tatort aufmerksam gemacht hatte, brachte noch keinen Erfolg. Die Ermittler erhoffen sich aber nach wie vor Hinweise aus der Bevölkerung, wie ein Polizeisprecher sagte.

Am 23. April war die Geschäftsfrau in ihrem Lottogeschäft tot gefunden worden. Der Polizei zufolge war die 76-Jährige Opfer eines Raubmordes geworden: Nachdem sie in den frühen Morgenstunden ihr Geschäft geöffnet hatte, müsse es zu einem Kampf gekommen sein. Dabei sei die Frau niedergeschlagen und getötet worden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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