Kirche bittet um Spenden für Japan

Müchen - Die evangelische Landeskirche und ihre Diakonie haben zu Spenden und Gebeten für Japan aufgerufen. Das Moratorium der Bundesregierung zur AKW-Laufzeitverlängerung wird begrüßt.

“Trotz der räumlichen Entfernung fühlen wir uns den Menschen in Japan in ihrer Verzweiflung und Angst nahe“, sagte Landesbischof Johannes Friedrich am Dienstag laut Mitteilung. Der Präsident des Diakonischen Werkes Bayern, Ludwig Markert, bat um Spenden. Die Katastrophenhilfe stehe in Kontakt mit Kirchen und Gemeinden in Japan. Die Betroffenen bräuchten so viel Beistand wie möglich. “Die Situation verändert sich stündlich - und zwar leider zum Schlechteren.“

Die Präsidentin der Landessynode, Dorothea Deneke-Stoll, begrüßte das Moratorium der Bundesregierung zur Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke. Die Bundesregierung müsse nun ihre Zusagen einhalten und die Atomkraftwerke baldmöglichst auf ihre Sicherheit überprüfen lassen. Ungelöst bleibe jedoch die Endlagerung. Selbst wenn ein Endlager gefunden würde, bürde man nachfolgenden Generationen eine über Zehntausende von Jahren strahlende Hypothek auf. Das sei ein Zeitraum, der alle menschliche Verantwortbarkeit überschreite.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Lawinenabgänge in den Chiemgauer Alpen - Lawinengefahr steigt bis Montag
Lawinen sind der Alptraum für Wintersportler. In unserem Ticker sagen wir Ihnen, wie sich die Lage an den bayerischen Ausflugszielen aktuell darstellt.
Lawinenabgänge in den Chiemgauer Alpen - Lawinengefahr steigt bis Montag
32-Jähriger soll Freund der Schwester niedergestochen haben
Ein 32 Jahre alter Mann soll in Würzburg den Lebensgefährten seiner Schwester niedergestochen haben.
32-Jähriger soll Freund der Schwester niedergestochen haben
Fünf Kekse lösen Polizeieinsatz aus
Ein Streit um fünf Kekse hat in Augsburg zu einem Polizeieinsatz und mehreren Anzeigen geführt.
Fünf Kekse lösen Polizeieinsatz aus
Glätte stoppt Polizisten auf dem Weg zu einem Unfall
Auf dem Weg zu einem Unfall sind zwei Polizisten in Unterfranken selbst Opfer der winterlichen Straßenverhältnisse geworden.
Glätte stoppt Polizisten auf dem Weg zu einem Unfall

Kommentare