Kirche bittet um Spenden für Japan

Müchen - Die evangelische Landeskirche und ihre Diakonie haben zu Spenden und Gebeten für Japan aufgerufen. Das Moratorium der Bundesregierung zur AKW-Laufzeitverlängerung wird begrüßt.

“Trotz der räumlichen Entfernung fühlen wir uns den Menschen in Japan in ihrer Verzweiflung und Angst nahe“, sagte Landesbischof Johannes Friedrich am Dienstag laut Mitteilung. Der Präsident des Diakonischen Werkes Bayern, Ludwig Markert, bat um Spenden. Die Katastrophenhilfe stehe in Kontakt mit Kirchen und Gemeinden in Japan. Die Betroffenen bräuchten so viel Beistand wie möglich. “Die Situation verändert sich stündlich - und zwar leider zum Schlechteren.“

Die Präsidentin der Landessynode, Dorothea Deneke-Stoll, begrüßte das Moratorium der Bundesregierung zur Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke. Die Bundesregierung müsse nun ihre Zusagen einhalten und die Atomkraftwerke baldmöglichst auf ihre Sicherheit überprüfen lassen. Ungelöst bleibe jedoch die Endlagerung. Selbst wenn ein Endlager gefunden würde, bürde man nachfolgenden Generationen eine über Zehntausende von Jahren strahlende Hypothek auf. Das sei ein Zeitraum, der alle menschliche Verantwortbarkeit überschreite.

dpa

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