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Der Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach des Zentralklinikums Augsburg. 

"Christoph 40"

Klinik reagiert auf Beschwerden über lauten Rettungshubschrauber

Augsburg -  Das Augsburger Klinikum will weitere Lärmmessungen durchführen. Denn auch zwei Jahren nach Inbetriebnahme des Rettungshubschraubers protestieren Anwohner. 

Zwei Jahre nach der Inbetriebnahme des Augsburger Rettungshubschraubers gibt es weiter Proteste wegen des Lärms von „Christoph 40“. Das Augsburger Klinikum hat auf die anhaltenden Beschwerden reagiert und will nun weitere Lärmmessungen veranlassen. Die Ergebnisse sollen dann insbesondere für die Genehmigungsbehörde eine Entscheidungshilfe sein, teilte das kommunale Krankenhaus mit.

Unklar ist, ob der besondere Standort auf dem Dach der Klinik für die Kritik von Anwohnern mitverantwortlich ist. Der Landeplatz von „Christoph 40“ ist nach Angaben der Betreiber mit 58 Metern die höchste Luftrettungsbasis Deutschlands. Das Klinikum hat 1730 Betten, versorgt ambulant und stationär rund 250 000 Patienten pro Jahr und zählt damit nach eigenen Angaben zu den größten Krankenhäusern Deutschlands.

Der Freistaat will das Haus bis zum Jahr 2018 zum sechsten Universitätsklinikum Bayerns machen. „Christoph 40“ hatte nach ADAC-Angaben im vergangenen Jahr 1267 Einsätze geflogen.

dpa

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