Knirps am Steuer - das wird teuer

Weng - Offenbar hatten seine Eltern den Autoschlüssel nicht gut genug versteckt: Ein Siebenjähriger entschloss sich zu einer nächtlichen Spritztour, bei der er einigen Schaden anrichtete.

Den tiefen Schlaf seiner Eltern hat ein sieben Jahre alter Bub aus dem niederbayerischen Weng zu einer Spritztour im Auto genutzt. Im Rückwärtsgang rammte er einen Gartenzaun, einen Hydranten und ein Verkehrsschild, wie die Polizei in Landshut am Montag mitteilte.

Danach sei das Auto stehengeblieben. Mit an Bord: Die vier und fünf Jahre alten Geschwister des Fahranfängers. Die Kinder wurden bei dem Abenteuer am Samstag nicht verletzt. Der Siebenjährige hatte schon oft seinen Vater beim Autofahren beobachtet. Nun war er der Meinung, dies auch zu können.

Während die Eltern schliefen, schnappte er sich den Schlüssel, kletterte mit seinen Geschwistern ins Auto und startete den Motor. Dann legte er den Rückwärtsgang ein und gab Gas. Die Bilanz des Kurzausflugs: 5000 Euro Schaden.

dpa

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