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Zwei Männer sind bei einem Badeunfall am Königssee ums Leben gekommen.

Sie wollten sich nur erfrischen

Todesdrama am Königssee: Zwei Männer (21) ertrinken - unheimliche Parallele zu einem Badeunfall 1979

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Schreckliche Tragödie am Dienstagabend: Zwei junge Sachsen verloren ihr Leben bei einem Badeunfall am Königssee. Es war nicht der erste Unfall an dieser Stelle.

Update vom 25. April 2019, 9.19 Uhr: Zwei junge Männer sind am sogenannten Königsbachfall am Königssee ums Leben gekommen. Die Ursache ist nach wie vor nicht bekannt. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die beiden Männer nach dem Baden aufgrund der Strömung nicht mehr aus dem Becken steigen konnten. Eine andere Möglichkeit: Durch das kalte Wasser erlitten sie einen Herzstillstand, wie der Bayerische Rundfunk berichtet. 

Der Königsbachfall entwickelte sich in der vergangenen Zeit zu einem beliebten Ort für Touristen, da von dort eine schöne Sicht auf den Königssee möglich ist. Ein Ort, der beliebt für Fotos und Selfies ist, die dann unter anderem auf Instagram, Facebook und Co. landen. Ein Trend, der auch für die Natur ein Problem sein kann.

Zwei Männer ertrinken am Königssee: Nicht der erste Badeunfall

Es ist zudem nicht der erste Unfall, der sich an dieser Stelle ereignet hat. Wie pnp.de berichtet, seien bereits im Mai 1979 zwei Jungen dort ums Leben gekommen. Einer der zwölf und 14 Jahre alten Buben, sei demnach über den rund sieben Meter hohen Wasserfall in das Becken gesprungen. Der zweite Junge sprang ebenfalls - er deutete wohl die hilflosen Handbewegungen seines Begleiters falsch. Ein Mädchen, das mit den beiden unterwegs war, holte damals Hilfe. Die Buben konnten nur noch tot geborgen werden.

Erstmeldung: Todesdrama am Königssee: Zwei Männer (21) ertrinken

Königssee - Tragödie im Berchtesgadener Land: Für zwei junge Männer endete ein Badeausflug am sogenannten Königsbachfall am Dienstagabend tödlich. Möglicherweise hatten sie das starke Schmelzwasser beim Baden in einem ausgewaschenen Becken unterschätzt. 

Junge Männer aus Sachsen wollen baden gehen - und unterschätzen das Gewässer

Nach derzeitigen Erkenntnissen hatten sich die beiden aus Sachsen stammenden Männer entkleidet und waren in einem der Becken des Königsbachfalles, nur wenige Meter über dem Königssee gelegen, baden gegangen. Derzeit führt das in den Königssee führende Gewässer sehr viel Schmelzwasser. Es gelang den 21-Jährigen offenbar nicht mehr, das stark durchspülte Becken zu verlassen. Wie BGLand24.de* berichtet, dürfte das Wasser zwischen 4 und 6 Grad kalt gewesen sein. Die Kraftanstrengung muss also enorm gewesen sein, schnell dürften die Körper der jungen Männer unterkühlt gewesen sein. 

Zeuge alarmiert Rettungskräfte - doch sie können nichts mehr tun

Ein Zeuge beobachtete das Drama und alarmierte gegen 18.15 Uhr die Rettungskräfte. Die Bergwacht, Wasserretter, Feuerwehrkräfte, Rettungsdienste und auch die Polizei eilten zum Einsatzort. Laut BGLand24.de wurden auch der Notarzthubschrauber Christoph 14 und Polizeihelikopter Edelweiß 2 gerufen. Insgesamt sollen rund 60 Einsatzkräfte versucht haben, das Leben der Männer zu retten. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilt, gestaltete sich der Einsatz jedoch „sehr schwierig“. 

Für die beiden jungen Männer kam jedoch jede Hilfe zu spät. Lediglich die leblosen Körper konnten geborgen und an Land gebracht werden. Die Ermittlungen wurden noch am Abend vom Kriminaldauerdienst der Kripo Traunstein aufgenommen.

Eine ähnliche Tragödie spielte sich am Königsbachfall im August 2018 ab. Eine Urlauberin (25) klammerte sich nach einem Absturz am Wasserfall verzweifelt an Grasbüscheln fest. Sie hatte mehr Glück. 

*BGLand24.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

mag

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