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MM-Redakteur Dirk Walter.

Kommentar

Billigflieger am Flughafen München: Umstrittene Methode

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Die Ansiedlung von Billigfliegern der Marke Eurowings & Co. am Flughafen München ist ein zweischneidiges Schwert. Merkur-Redakteur Dirk Walter kommentiert.

Passagiere werden sich über Schnäppchenpreise von 29 Euro je Flug wohl freuen – auch wenn man sie sich dafür ihren Kaffee in der Maschine selbst kaufen müssen. Des einen Freud ist aber des anderen Leid: In der Flughafen-Region wird man die Landung der Billigflieger mit zwiespältigen Gefühlen begleiten. Jeder Start, jede Landung bedeutet mehr Belastung für die Flughafen-Anrainer.

Insofern ist die neue Strategie des Flughafens, die Billigflieger auch noch mit Sonderkonditionen nach München zu locken, mindestens schwierig. Die Methode wird langsam Mode. Die Flughäfen buhlen ja geradezu um die Linien, wie auch die umstrittene Rabattaktion des Frankfurter Flughafens für ihren Neukunden Ryanair zeigt. Möglicherweise aber gilt in der schnelllebiger gewordenen Luftfahrtbranche die Devise: Schnell hin – und schnell wieder weg. Die erst im März gestartete Billiglinie Transavia soll ihr Engagement in München angeblich schon wieder überdenken. Das wäre allerdings für diejenigen, die an stetig wachsende Flugzahlen und an die dritte Startbahn glauben, ein Albtraum.

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