Transavia verkleinert sich in München

Kommentar: Kaum kalkulierbare Partner

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Der eine kommt, der andere geht. Eben erst hat der Flughafen mit Eurowings einen ambitionierten Billigflieger mit Sonderkonditionen nach München gelockt, da beendet der schärfste Konkurrent des Lufthansa-Ablegers, Transavia, sein Engagement. Ein Kommentar von Dirk Walter.

Der Rückzug der Niederländer ist ein schwerer Schlag für die (riskante) Strategie von Flughafenchef Michael Kerkloh, mit subventionierten Billigfliegern die Zahl der Flugbewegungen zu erhöhen. Wie sich nun zeigt, reagieren solche Billig-Carrier äußerst empfindlich auf unliebsame Konkurrenz. Schnell hin, schnell wieder weg, Transavia war gerade einmal ein Jahr in München.

Mit solch kaum kalkulierbaren „Geschäftspartnern“ kann der Bau einer 3. Startbahn nicht vernünftig begründet werden. Die Gespräche, die Ministerpräsident Horst Seehofer und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter demnächst führen wollen, um den Bedarf für die dritte Piste zu erörtern, können eigentlich abgesagt werden.

Rubriklistenbild: © Haag

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