Kommentar

Lebensretter im Alltag: Die wahren Helden

  • schließen

Es ist wichtig, dass Lebensretter eine Auszeichnung und Anerkennung bekommen. Denn selbstverständlich ist ihr Engagement nicht, kommentiert Merkur-Redakteur Dominik Göttler.

Sie springen ins eiskalte Wasser, stürmen in brennende Wohnungen und machen nicht mal vor wilden Stieren Halt. Weil sie anderen Menschen das Leben retteten und dabei mitunter ihr eigenes aufs Spiel setzten, sind 129 Menschen aus Bayern in der Residenz geehrt worden.

Auch wenn es selbstverständlich erscheinen mag, anderen Menschen in Notsituationen zu helfen – der Alltag zeigt leider, dass nicht jeder dazu bereit ist. Wegschauen ist oft bequemer. Umso wichtiger ist es, dass Menschen wie die 129 Lebensretter die Anerkennung bekommen, die sie verdienen. Denn ihr beherzter Einsatz ist es, der unsere Gesellschaft zusammenhält.

Gerne und mit Recht wird auf das in Bayern noch immer stark ausgeprägte ehrenamtliche Engagement verwiesen. Nach wie vor entscheiden sich Jahr für Jahr viele Bayern dazu, bei Freiwilligen Feuerwehren, dem THW oder den Bergwachten ihre Freizeit für Mitmenschen zu opfern. Aber ohne die Bereitschaft jedes einzelnen, in einer Notsituation schnell und uneigennützig zu reagieren, sind den Rettungskräften die Hände gebunden. Denn auch die Profis müssen erst gerufen werden.

Besonders zuversichtlich macht, dass unter den Geehrten viele junge Menschen und sogar Kinder sind. Für sie ist es offenbar selbstverständlich, anderen zu helfen. Daran sollte sich so mancher Erwachsene ein Beispiel nehmen.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Mehrere Fahrzeuge müssen ausweichen: Geisterfahrer-Unfall endet glimpflich
Ein Geisterfahrer hat am Montag auf der Autobahn 7 im Allgäu mehrere Autos gestreift und ist dann mit einem weiteren Wagen zusammengestoßen.
Mehrere Fahrzeuge müssen ausweichen: Geisterfahrer-Unfall endet glimpflich
180 Kilo gefunden: Koks-Mafia beliefert Supermarkt
Die Polizei ermittelt gegen einen Drogenring, der Kokain über Bananenkisten an Supermärkte liefert. Es geht um Waren im Wert von zehn Millionen Euro.
180 Kilo gefunden: Koks-Mafia beliefert Supermarkt
Tödlicher Unfall mit zwei jungen Frauen: Verursacher nun vor Gericht
Knapp ein Jahr nach dem Unfall, der zwei junge Frauen das Leben kostete, steht der Fahrer des anderen Autos vor Gericht. Auch ein anderer Mann muss sich verantworten.
Tödlicher Unfall mit zwei jungen Frauen: Verursacher nun vor Gericht
Panzerfäuste im Wald gefunden
Mitarbeiter eines Sprengkommandos haben in einem Wald bei Hauzenberg (Landkreis Passau) fünf Panzerfäuste aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.
Panzerfäuste im Wald gefunden

Kommentare