Deutsche wegen IS-Zugehörigkeit zum Tode verurteilt

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Hier kommentiert Claudia Möllers, Ressortleiterin der Bayernredaktion. 

Asylbewerber im Dom

Kommentar zu Regensburg: Kirche in der Zwickmühle

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Regensburg - 45 Flüchtlinge haben im Regensburger Dom Zuflucht gesucht und protestieren damit gegen ihre Abschiebung. Die Kirche steckt in einer Zwickmühle. Ein Kommentar. 

Sie wollen ein Bleiberecht in Deutschland erreichen und suchen Zuflucht im Regensburger Dom: 45 Flüchtlinge vom Balkan. Männer, Frauen und Kinder. Zum Teil Roma. Das Bistum Regensburg hat bisher mit Besonnenheit reagiert. Man kümmert sich um die Menschen, versorgt sie mit dem Nötigsten und verspricht, dass es keine Zwangsmaßnahmen seitens der Polizei geben wird.

So muss die Kirche handeln. Unerträglich wären Bilder, auf denen Polizisten Mütter und Kinder aus dem kirchliche Schutzraum zerren würden. Ein solches Glaubwürdigkeitsproblem wollen sich der Bischof und sein Generalvikar natürlich keinesfalls einhandeln.

Aber: Es gibt auch kein Kirchenasyl für die Menschen, die von der Abschiebung bedroht sind. Die Bistumsleitung weiß: Regensburg wäre dann ein Präzedenzfall. Auf die nächsten Fälle von Kirchenbesetzungen muss man dann nicht lange warten. Bei allem Verständnis für die Notlage der Migranten hat die Dom-Besetzung auch einen bitteren Beigeschmack. Als Initiator steht die Organisation „Romano Jekipe Ano“ aus Hamburg hinter der Aktion. Asylbewerber für politische Agitation zu missbrauchen, darunter auch noch Kinder, ist unanständig. Und schwächt die Glaubwürdigkeit der Hilfesuchenden.

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