Hans Moritz, Redaktionsleiter des Erdinger Anzeigers

Jugendfeuerwehren hoch im Kurs

Kommentar: Zukunft unserer Sicherheit

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Die Begeisterung für den Einsatz bei der Feuerwehr nimmt bei Jugendlichen in Oberbayern wieder zu. Den neuen Trend kommentiert Hans Moritz, Redaktionsleiter des Erdinger Anzeigers.

Es wird kaum einen Buben geben, der nicht davon träumt, eines Tages Feuerwehrmann zu werden. In Oberbayern erfüllen sich immer mehr diesen Traum: Fast 10 000 Jugendliche sind bei einer Jugendfeuerwehr. 2016 ist die Zahl gleich um sechs Prozent gestiegen. Das ist erfreulich und macht Mut.

Das Ehrenamt ist auch bei der jüngeren Generation offensichtlich alles andere als uncool. Junge Leute suchen die Gemeinschaft. Bei der Jugendfeuerwehr geht es nicht nur um Brände und Unfälle, sondern viel mehr um sinnvolle Freizeitgestaltung. Feuerwehren tun sich schwerer als andere Vereine, die nächste Generation für sich zu gewinnen. In die Jugendgruppen darf man erst ab zwölf Jahren. Da sind viele mit Schule, Sportverein und Musikschule ausgelastet. Kinderfeuerwehren gibt es bislang nur vereinzelt.

Die Jugendfeuerwehren sichern das Überleben des Brandschutzes. Selbst in Städten wird es immer schwerer, tagsüber ausreichend Helfer zu rekrutieren. 1848 Nachwuchstalente sind zuletzt in die aktive Mannschaft übergetreten – 1848 neue Ehrenamtliche, die für die Allgemeinheit ihr Leben riskieren. Das verdient Respekt.

Sie erreichen den Autor unter Politik@ovb.net

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