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Das Höchstalter für Feuerwehrler in Bayern wird auf 65 Jahre erhöht.

Jetzt auf 65 erhöht

Kommentar zur Altersgrenze für Feuerwehrler: Ein Schmarrn!

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München - Die Altersgrenze für Feuerwehrler in Bayern wird auf 65 Jahre erhöht. Warum es willkürlich ist, erklärt Dominik Göttler in seinem Kommentar.

Feuerwehrler dürfen jetzt länger. Statt mit 63 gegangen zu werden, sollen die Retter in Not künftig bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres im aktiven Feuerwehrdienst bleiben. So will es das bayerische Kabinett. Schließlich seien immer mehr Menschen auch über 63 hinaus noch fit genug für den Einsatz, sagt Innenminister Joachim Herrmann.

Klingt sinnvoll, schließlich haben viele Freiwillige Feuerwehren ein Nachwuchsproblem. Und die Erfahrung eines Feuerwehr-Urgesteins kann im Einsatz nie schaden – selbst wenn derjenige nicht mehr die anstrengenden Aufgaben an vorderster Front übernimmt. Gerade manch Älterer hat zudem etwas, das dem Nachwuchs häufig fehlt: Zeit. Um schnell vor Ort zu helfen, während die Jungen am immer weiter entfernten Arbeitsplatz sitzen und mit dem Chef über den Piepser diskutieren müssen.

Eine Altersgrenze mit 65 ist allerdings genauso willkürlich wie die mit 63. Die Regelaltersgrenze im Beruf liegt mittlerweile bei 67 Jahren. Warum soll jemand fit genug für die Arbeit sein, aber nicht für das Ehrenamt? Mutig wäre es, die Entscheidung über das Dienstende denen zu überlassen, die es am besten beurteilen können: den Kommandanten vor Ort. Sie kennen ihre Feuerwehr-Männer und -Frauen. Sie wissen, wer schon mit 60 Jahren besser etwas kürzer tritt. Und wer auch mit 70 noch mehr Kondition hat als seine jüngeren Kameraden.

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