Schlauch-Aktion auf der A3

Kommentar: Feuerwehr spritzt auf Gaffer - Wasser marsch!

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Vielleicht haben unterfränkische Feuerwehrleute endlich das richtige Mittel gegen aufdringliche Unfall-Filmer gefunden: den C-Schlauch. Zumindest meint das Redakteur Josef Ametsbichler.

München - Wer die öffentlichkeitswirksame Aktion gegen Gaffer als unangebracht brandmarkt, übersieht, mit welchen Pietätlosigkeiten die – meist ehrenamtlichen – Einsatzkräfte regelmäßig bei ihren ohnehin extrem belastenden Einsätzen konfrontiert sind. Das Dagegenhalten mit dem Feuerwehrschlauch ist da fast Notwehr.

Aber nur fast, denn wenn es blöd läuft, stehen am Ende die Feuerwehrleute wie begossene Pudel da. Wird durch den Wasserstrahl jemand verletzt oder ein Fahrzeug beschädigt, droht eine Anzeige. Ganz zu schweigen von den juristischen Konsequenzen und dem Ansehensverlust für die Helfer, die ein Folgeunfall nach sich zöge.

Dosiert eingesetzt ist der Schlauch ein Mittel

Im Fall des Autobahnunfalls in Unterfranken haben die Feuerwehrleute deshalb gut daran getan, ihre Aktion mit der Polizei abzustimmen. Gut auch, dass sie nur langsam fahrende oder stehende Fahrzeuge mit geschlossenen Fensterscheiben ins Visier genommen haben. Dosiert eingesetzt, ist der Feuerwehrschlauch ein Mittel, den Gaffern das Gaffen zu verleiden. In diesem Sinne: Wasser marsch!

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