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Bereit zum Segnen – ein kunstvoll gebundener Palmbuschen. Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche.

Kommt Hoch „Tijen“ schon zur Osterzeit?

München - Endlich Osterferien. Die Aussichten sind gut: Es wird jeden Tag etwas wärmer - nur hinter den Osterfeiertagen steht noch ein großes Fragezeichen.

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Osterzeit - Reisezeit. Gestern brach pünktlich zum Start der Osterferien wieder die große Reisewelle aus. Von den rund 50 Baustellen auf den bayerischen Autobahnen, die der staatliche Verkehrsinformationsdienst Bayerninfo.de zählte, ließen sich die wenigsten abschrecken - ebenso wenig von der drohenden Staugefahr. Aber auch wer hier bleibt, den erwarten schöne Tage.

Denn die Aussichten sind zumindest vorerst gut. „es wird jetzt jeden Tag ein bisschen wärmer“, sagt Kathrin Götzfried vom Deutschen Wetterdienst. Bereits heute sollen die Höchstwerte beispielsweise für München und Umgebung auf 14 Grad steigen, am Sonntag dann auf bis zu 16 Grad. Es wird ein schöner Palmsonntag werden, mit dem richtigen Wetter, um mit kunstvoll gebundenen Palmbuschen in die Kirche zu gehen und sie dort segnen zu lassen. Wer in die Münchner Frauenkirche geht, erhält den Segen von Kardinal Reinhard Marx. Danach vielleicht ein schöner Palmsonntags-Spaziergang - das hört sich gut an.

Auch danach steigen die Temperaturen weiter. Hoch „Stephanie“ kann sich jetzt frei entfalten: Mittwoch und Donnerstag könnte es schon 23 Grad warm sein. Wie es danach weitergeht, ist allerdings ungewiss. „Es könnte Bewölkung kommen“, orakelt Kathrin Götzfried, die Kaltluftströme vorhersieht. Aber der Unsicherheitsfaktor sei groß. Andere lehnen sich weiter aus dem Fenster, so der Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom privaten Wetterdienst Wetter.net. Er verspricht das, was die Leute hören wollen: „Am Donnerstag nähert sich Osterhoch“, erklärt Jung. „Die Temperaturen klettern zum Ostersonntag auf 16 bis 26 Grad.“ Sogar Rekordtemperaturen seien drin.

Wenn die Experten vom Deutschen Wetterdienst diese Vorhersage ihrer privaten Konkurrenten hören, müssen sie lachen: „Es könnte auch ganz anders kommen, der Spielraum für eine seriöse Prognose ist einfach zu groß.“ Ach ja, wie das Hoch heißen wird, weiß der Meteorologe auch schon: Tijen (sprich: Tieschen). Die Namen kann man beim Berliner Institut für Meteorologie für 299 Euro als „Wetterpate“ erwerben (die Tiefs sind schon für 199 Euro zu haben). Mittlerweile ein beliebtes Geschenk - die Hochs für dieses Jahr sind fast alle schon ausgebucht. Nur die Anfangsbuchstaben Q und Y sind noch im Angebot.

mm

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