Nürnberg bekommt 2020 ein neues Stadtoberhaupt - wieder aus der SPD?
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Nürnberg bekommt 2020 ein neues Stadtoberhaupt - wieder aus der SPD?

Kommunalwahl

OB-Wahl 2020 in Nürnberg: Kandidaten-Überblick für die Kommunalwahl

  • Franziska Schwarz
    vonFranziska Schwarz
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OB-Wahl 2020 in Nürnberg: Kandidaten und Parteien im Check vor der Kommunalwahl am Sonntag, 15. März.

+++ Ergebnisse Bürgermeisterwahlen +++

+++ Ergebnisse Stadt- und Gemeinderatswahlen +++

Nürnberg - Bayerns zweitgrößte Stadt bekommt ein neues Stadtoberhaupt: Ulrich Maly (SPD) verabschiedet sich aus der Berufspolitik - und bei der Kommunalwahl 2020* haben in der SPD-Hochburg auch andere Parteien eine reale Chance, den Oberbürgermeister zu stellen. Bei der letzten Abstimmung 2014 konnte sich Maly gleich im ersten Wahlgang mit gut 67 Prozent der gültigen Stimmen durchsetzen. Sein damaliger CSU-Hauptrivale Sebastian Brehm erreichte nur gut 24 Prozent. Beobachter gehen aufgrund der Umfragen in Nürnberg von einer Stichwahl aus. Die SPD ist aktuell mit 31 Sitzen die größte Rathaus-Fraktion in Nürnberg - noch. Bei dieser Kommunalwahl wird auch ein neuer Stadtrat gewählt.  

13 Wahlvorschläge hat der Wahlausschuss Nürnberg bei der Kommunalwahl 2020 für die Stadt zugelassen. Für die Freien Wähler tritt Jürgen Dörfler an. Er antwortete aber auf mehrmalige Nachfrage nicht. Die Redaktion konnte ihn nicht erreichen. Merkur.de* hat die Bürgermeister-Anwärter zu ihrer Kandidatur befragt. Wir stellen die Statements der Kandidaten vor, die uns geantwortet haben.

Welche Themen in Nürnberg am dringlichsten auf der Agenda stehen, hat merkur.de in einem gesonderten Artikel zusammengefasst.

An anderer Stelle halten wir sie fortlaufend auf dem Laufenden, was aktuell bei der Kommunalwahl in Bayern passiert*. Wie sie am Wahlabend den Stimmzettel korrekt ausfüllen*, erfahren sie hier. 

Der OB-Kandidat der SPD Nürnberg: Thorsten Brehm

Thorsten Brehm (SPD Nürnberg)

Er wäre mit 35 Jahren einer der jüngsten Oberbürgermeister einer deutschen Großstadt: Der gebürtige Nürnberger Thorsten Brehm, der 1999 in die SPD eintrat. Seinen Zivildienst absolvierte Brehm, der aus einer Handwerker-Familie kommt, beim Bund Naturschutz in Nürnberg und schloss dann ein Studium in Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Arbeitsmarktpolitik und Armutsforschung an. Er arbeitete unter anderem an der Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und bei der Bundesagentur für Arbeit (BA). Seit 2018 ist er in der Geschäftsführung der Fränkischen Verlagsanstalt. 2008 wurde Brehm erstmals in den Nürnberger Stadtrat gewählt. Seit 2015 ist er Vorsitzender der SPD Nürnberg.

Zu seiner OB-Kandidatur sagt Brehm zu Merkur.de*: „Nürnberg überzeugt durch Lebensqualität und hat Magnetwirkung. Das damit einhergehende Stadtwachstum stellt uns aber auch vor große Herausforderungen. Um den Verkehr bewältigen zu können, müssen wir vor allem den Radverkehr und die öffentlichen Verkehrsmittel stärken. Als SPD wollen wir neue Straßenbahnlinien bauen, das U-Bahn-Netz erweitern und ein 30-Euro-Monatsticket einführen. 

Er fährt fort: „1,6 Milliarden Euro werden wir in den nächsten Jahren in die Betreuungs- und Schulinfrastruktur investieren, damit alle Kinder die gleichen Startchancen haben. Als Oberbürgermeister will ich besonders für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einstehen, alle mitnehmen und weiterhin eine intensive Stadtpolitik im Dialog führen."

Der OB-Kandidat der CSU Nürnberg: Marcus König

Marcus König (CSU Nürnberg)

In Nürnberg gab es seit dem Zweiten Weltkrieg mit Ludwig Scholz bislang nur ein einziges Mal einen CSU-OB (von 1996 bis 2002). Ändert die Kommunalwahl 2020 in Bayern das? Die CSU Nürnberg setzt auf Marcus König. Wie Brehm in Nürnberg geboren, bezeichnet sich der 39-Jährige als „bodenständig“, und listet als seine „Kernthemen“ Mobilität, Bauen und Wohnen, Familie und Sicherheit sowie Umwelt auf - also fast alles. Der gelernte Bankkaufmann entspannt nach eigenen Angaben in seiner Freizeit am liebsten mit seinem kleinen Sohn und seiner Frau, zum Beispiel beim Fußball-Kicken. Außerdem ist er Vorsitzender des Tierschutzvereins. Seit mehr als elf Jahren sitzt er für die CSU im Stadtrat Nürnberg.

Der CSU-Stadtrat macht gegenüber Merkur.de* deutlich, warum: „Nürnberg ist eine großartige Metropole. Andere Kommunen beneiden uns um die hohe Lebensqualität in unserer Stadt. Das soll so bleiben, auch in Zeiten des Wandels! Mit der Oberbürgermeisterwahl 2020 steht für meine Heimatstadt ein zukunftsweisender Neubeginn an. Diesen will ich gemeinsam mit den Nürnbergerinnen und Nürnbergern gestalten – unter dem Motto ‚Gemeinsam neu starten‘“.

Die OB-Kandidatin von Bündnis 90/Die Grünen Nürnberg: Verena Osgyan

Verena Osgyan (Bündnis 90/ Die Grünen Nürnberg)

Nach der OB-Wahl 2014 wollte die SPD Nürnberg es lieber nicht mit den Grünen versuchen und machte als GroKo im Rathaus weiter. Sechs Jahre später verlangt der Zeitgeist nach Umwelt- und Klimaschutz - und die Grünen erhoffen sich deshalb bei der OB-Wahl Nürnberg 2020 echte Chancen. Mit ihrer Kandidatin Verena Osgyan wollen sie mindestens die Stichwahl erreichen.

Die 48-Jährige haben sie mit 97,4 Prozent der Stimmen zu ihrer OB-Kandidatin gewählt. Die Diplom-Designerin bezeichnet sich selbst als „bekennende Feministin“ und sagte zu Merkur.de*, dass sie den Klimaschutz „konsequent nach vorne stellen“ und eine „echte Mobilitätswende“ voranbringen wolle. Hieße konkret: mehr Bäume pflanzen, Grünflächen schaffen und die Solarenergie „massiv“ ausbauen. Dazu soll es nach ihrem Willen einen Klimaschutzfonds von 150 Millionen geben. 

„Die Nürnberger Stadtgesellschaft ist bunt, vielfältig und von einem guten Miteinander geprägt. Fränkische Kirchweihen gehören zu Nürnberg wie der Christopher-Street-Day und der syrische Imbiss um‘s Eck“, sagte Osgyan zu Merkur.de*. Doch der Zusammenhalt müsse gestärkt werden: „Ich setze auf gleiche Chancen für alle Kinder und Jugendlichen und werde Inklusion fördern.“ Außerdem auf der Agenda von Osgyan: Wohnen zum bezahlbaren Preis, ein 365-Euro-Jahresticket für den öffentlichen Personennahverkehr, und dass die künftige Europäische Kulturhauptstadt attraktiv für Künstler, Start-Ups und „innovative Unternehmen“ sei. 

Video: Welche Aufgaben hat der Bürgermeister?

Der OB-Kandidat von Die Linke Nürnberg: Titus Schüller

Titus Schüller (Die Linke Nürnberg)

Anders als beim letzten Mal ist bei der OB-Wahl Nürnberg 2020 die Linke nicht mehr auf der Linken-Liste vertreten, sondern präsentiert ihre eigene Liste. Ihr OB-Kandidat ist Titus Schüller. Der 33-Jährige arbeitet als ausgebildeter Orthopädie-Techniker und setzt sich wie Verena Osgyan für ein 365-Euro-Jahresticket für den öffentlichen Personennahverkehr und niedrigere Mietpreise ein. 

In der Nürnberger Kommunalpolitik ist er seit mehr als zehn Jahren aktiv, seit 2014 sitzt er im Stadtrat Nürnberg. Ein Jahr später übernahm er schließlich den Co-Vorsitz der Linken Nürnberg. Für den linken Bundestagsabgeordneten Harald Weinberg, arbeitet er seit 2016 in Teilzeit - und kandidierte 2017 im Wahlkreis Nürnberg-Nord selbst für den Bundestag

Bis heute ist Titus Schüller in der Friedensbewegung und der Umweltbewegung (Castor-Blockade 2003) aktiv und stolz, dass seine Partei eine „entschiedene Antikriegspartei“ sei. Sein politische Initialzündung war demnach auch der Angriff der USA auf den Irak im Jahr 2003. Mit 12.000 Schülern habe er damals vor der Nürnberger Lorenzkirche dagegen protestiert, dass die damalige rot-grüne Bundesregierung die militärische Infrastruktur bereitstellte. Außerdem ist Schüller Mitglied der IG Metall, war aktiv bei der DGB-Jugend und baute die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit WASG in Nürnberg und Fürth mit auf.

Der OB-Kandidat der ÖDP Nürnberg: Christian Rechholz

Christian Rechholz (ÖDP Nürnberg)


Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) hat Christian Rechholz nominiert. Der in Berlin geborene Diplom-Politikwissenschaftler wohnt bereits seit 1978 in der Franken-Metropole und arbeite als Dozent an der Fachoberschule Nürnberg sowie als Kommunikationsberater. Der 47-Jährige ist nach eigenen Angaben „leidgeprüfter“ Fußball-Fan und trainiert die 2. Damen­-Mannschaft SpVgg Erlangen. 

Merkur.de* erklärte er zu seiner OB-Kandidatur: „Unser Städte ersticken im Verkehr. Wir brauchen eine echte Mobilitätswende, nicht nur um das weltweite Klima zu schützen, sondern auch das städtische. Ich setze mich ein für eine gerechtere Verteilung des Raumes für alle Verkehrsteilnehmer, besonders Fußgänger, Radfahrer und den Nahverkehr und mehr Raum für Natur und das Stadtleben. Und eines der drängendsten Problem ist die Wohnungsnot. Wohnen darf kein Luxus sein, es ist ein Menschenrecht. Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum. Ich möchte zudem als OB in Nürnberg ein Kinder- und Jugenbudget auflegen, über dessen Verwendung die Jugendlichen selbst entscheiden dürfen.“

Der OB-Kandidat der FDP Nürnberg: Ümit Sormaz

Ümit Sormaz (FDP Nürnberg)

Ümit Sormaz war vor seinem FDP-Beitritt 2017 auch mehrere Jahre in der CSU - und dort Bayerns erster CSU-Ortsverbandsvorsitzender mit türkischen Wurzeln. Der Sohn von Gastarbeitern kam 1982 mit seiner Familie nach Bayern. Sormaz ist gelernter Wirtschaftsinformatiker, Leiter eines Bildungsunternehmens  - und seit 2011 auch Träger der Bundesintegrationsmedaille, mit der die Bundesregierung „herausragendes persönliches Engagement“ in Sachen Integration auszeichnet.

Der 40-Jährige bezeichnet sich selbst als „politischen Quereinsteiger und tritt als Kandidat bei der OB-Wahl Nürnberg 2020 mit zahlreichen Themen an: So sollen Stadtrat-Sitzungen künftig per Livestream im Internet übertragen werden und die Behörden-Öffnungszeiten „nachfrageorientiert“ gestaltet werden. „Fachkräftemangel, Energiewende und Digitalisierung sind große Aufgaben unserer Zeit“, die durch den „Abbau von bürokratischen Hürden“ angegangen werden können. Außerdem will Sormaz für „zivilgesellschaftliche und kommunalpolitische Aufgaben“ das Ehrenamt stärken und in Verkehrswege und den öffentlichen Personennahverkehr investieren. Er plädiert für „ein ausgewogenes Verhältnis“ zwischen Miet- und Eigentumswohnungen, genossenschaftlichen und baugemeinschaftlichen Wohnformen.

Der OB-Kandidat von Bürgerinitiative-A (BIA Nürnberg): Fridrich Luft

Fridrich Luft (BIA Nürnberg)

Fridrich Luft wurde 2014 in den Stadtrat Nürnberg gewählt, jetzt ist er OB-Kandidat der Bürgerinitiative-A (BIA) für Nürnberg, die als „einzige überparteiliche“ Bürgervertretung bei der Kommunalwahl 2020 antritt. Das bayerische Innenministerium stuft die BIA (vormals „Bürgerinitiative Ausländerstopp Nürnberg“) allerdings als rechtsextrem ein. Luft will Familienpolitik zur „Chefsache“ machen. Besonders wichtig findet er den öffentlichen Personennahverkehr und will die Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg, für die er als Bus- und Straßenbahnfahrer arbeitet, und die Infra Fürth zu einem Verkehrsunternehmen zusammenschließen. Außerdem möchte er „nach dem Bau- und Abrisswahn seit 2015“ mit den verbliebenen Freiflächen und der historischen Bausubstanz Nürnbergs „äußerst behutsam“ umgehen. Luft erwähnt als Beispiel die Vernichtung des Nürnberger Bahnhofs-Postgebäude im Bauhausstil.

Der OB-Kandidat von Die Guten Nürnberg: Philipp Schramm

Philipp Schramm (Die Guten Nürnberg)

Die Wählergemeinschaft Die Guten schickt den Kunsthistoriker Philipp Schramm ins Rennen. Der 51-Jährige ist in Nürnberg aufgewachsen, lebt aber jetzt in Bamberg und arbeitet in Bayreuth. Er will sich unter anderem für Inklusion, Diversität und Solidarität einsetzen. Konkret nimmt sich Schramm die Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs sowie des Rad- und Fußgängernetzes zum Ziel.

Nürnberg ist eine kreative Stadt mit mannigfaltigen Facetten. So habe ich sie als junger Mensch kennengelernt. So will ich sie in Zukunft erleben“, sagte er zu Merkur.de*. „Das kulturelle Leben wurde vor 30 Jahren in den Stadtteilen gepflegt“ und es habe eine „rege Subkultur“ gegeben. „Nürnberg muss und wird wieder adäquate Antworten finden auf die Fragen des Klimawandels, der Digitalisierung und der Globalisierung“ - doch: „(Lebens-)Künstler_innen wissen sich auf Veränderungen einzustellen“, erklärte er. Er wisse zum Beispiel aus eigener Erfahrung, wie man klarkomme, wenn einem der Strom abgestellt werde. „Mit Strom ist es freilich schöner.“ 

Die Wählergemeinschaft Die Guten wolle Nürnberg mit ihrer Erfahrung in Sachen Kreativmanagement begleiten, eine Stadt, „die für uns schon immer Kulturhauptstadt war, mit oder ohne Titel. Eine Kulturelitenstadt brauchen wir nicht“, fuhrt er fort. „Eine der ersten symbolischen Amtshandlungen wird sein, dass sich die Stadt von dem Ehrenbürger Hindenburg verabschiedet.“

Der OB-Kandidat der AfD Nürnberg: Roland Hübscher

Roland Hübscher (AfD Nürnberg)

Roland Hübscher ist der AfD 2016 beigetreten. Der Diplom-Kaufmann ist verheiratet und arbeitete 20 Jahre lang als Bankangestellter, bevor er sich 2001 in Nürnberg selbstständig machte. Auf Anfrage von Merkur.de* sagte Hübscher: „Nürnberg ist meine Heimatstadt und meine Herzensangelegenheit!“ Besonders wichtig sei ihm die Behebung der mittlerweile „hoch angespannten“ Wohnsituation in der Stadt, der Schutz unserer Umwelt und somit unserer Lebensverhältnisse sowie eine spürbare und sichtbare Steigerung der Sicherheit im öffentlichen Raum.“ 

Außerdem fordere er ein „vernünftiges Verkehrskonzept“ unter „fairer Berücksichtigung sämtlicher Verkehrsteilnehmer“. Der öffentliche Personennahverkehr müsse nachhaltig attraktiver gemacht werden. Er schloss mit: „Die Sicherung der Daseinsvorsorge, die Konsolidierung der städtischen Finanzen und nicht zuletzt der Ausbau der direkten Demokratie werden mit uns im Stadtrat ebenso auf der Tagesordnung stehen. Ich trete an, damit Nürnberg Heimat bleibt!“

Der OB-Kandidat der Piratenpartei Nürnberg: Florian Betz

Florian Betz (Piratenpartei/ Die Partei Nürnberg)

Florian Betz ist gleichzeitig Mitglied in Die Partei Nürnberg und in der Piratenpartei. „Unser Ziel ist es, mit Nürnberg einen Weg zu gehen bei dem die Schönheit der Stadt erhalten und gleichzeitig der Weg in die Zukunft bereitet wird“, sagte er zu Merkur.de*. Deshalb wolle er mit seiner Partei das Interesse an Kommunalpolitik erhöhen - einmal durch mehr Transparenz, zum Beispiel durch das Streamen der Stadtrats-Sitzungen. Zum anderen durch mehr Beteiligungsmöglichkeiten, etwa mit Hilfe von Apps für die Bürger. Die Piraten Nürnberg schreiben sich „fahrscheinfreien Nahverkehr“ und Senkung des Mietenspiegels nach dem „Wiener Modell“ auf die Fahnen. Der neu entstehende Stadtteil Lichtenreuth solle „Vorbild“ für ganz Deutschland werden: „Statt wenig aufgehübschten Konzepten aus den 70er Jahren setzen wir auf grüne Fassaden, dezentrale Energieversorgung, Ersatz des Individualverkehrs durch autonome Pods und eine enge Kooperation mit der neu entstehenden technischen Universität.“

Die OB-Kandidatin der Linken Liste Nürnberg: Marion Padua

Marion Padua (Linke Liste Nürnberg)

Die Linke Liste Nürnberg setzt auf die Stadträtin Marion Padua. Die 55-Jährige ist alleinerziehende Mutter und Erzieherin in einer offenen Ganztagsschule. Gegenüber Merkur.de* fand sie deutliche Worte, warum sie als Oberbürgermeisterin für Nürnberg kandidiert: „Seit 10 Jahren setze ich mich im Stadtrat für soziale Gerechtigkeit ein und beantrage seitdem ein 365-Euro-Jahresticket für den öffentlichen Personennahverkehr, das nun endlich zumindest für Schüler und Auszubildende eingeführt wird. Kinder- und Altersarmut darf es in einer Stadt nicht geben, die sich teure Stadtautobahnen leisten möchte. Als überparteilicher Verein, Linke Liste Nürnberg, arbeiten wir eng mit Bürgerinitiativen zusammen, als deren Stimme ich mich verstehe.“

Video: Welche Aufgaben hat der Bürgermeister?

Spickzettel Kommunalwahl Bayern 2020 

Zum Mitnehmen ins Wahllokal: Unser Spickzettel für die Kommunalwahl Bayern 2020 als PDF-Datei zum Download und Ausdrucken

Kommunalwahlen 2020: Bürgermeister in Städten und Kommunen gesucht

Nicht nur in Nürnberg wird ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Im Zuge der Kommunalwahlen werden in ganz Bayern die Chefsessel im Rathaus neu besetzt. Für die folgenden Städte hat merkur.de* die Kandidaten aufgelistet:

Berichterstattung und Ergebnisse zur Kommunalwahl 2020

Ergebnisse der Kommunalwahl 2020 gibt es am Sonntag, 15. März 2020, bei merkur.de*. Bereits im Vorfeld finden Sie bei uns eine ausführliche Berichterstattung über Kandidaten, Listen und alle aktuellen Entwicklungen. Dazu gibt es auch einen News-Ticker zur den Wahlen in München*. Bei Merkur.de erfahren Sie außerdem, wofür Sie die Wahlbenachrichtigung* benötigen und was bei der Briefwahl* zu beachten ist. 

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

frs

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