Kompromiss um Neubau am Landesumweltamt

Augsburg - Für den umstrittenen Neubau beim Landesamt für Umweltschutz (LfU) in einem Biotop ist mit den Naturschützern ein Kompromiss erzielt worden.

Die Naturschutzallianz in Augsburg erhält für den Bau eine mehr als viermal so große Ausgleichsfläche von über 8000 Quadratmetern im Anschluss an das bisherige Gelände. Dadurch wird es dem Landesamt ermöglicht, den Neubau mit hochtechnischen Laboratorien energetisch sinnvoll zu bauen, sagte der Präsident des Amtes, Albert Göttle, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Hauptpunkt der Vereinbarung zwischen dem LfU und der Naturschutzallianz ist eine dauerhafte rechtliche Verpflichtung, dass die neue Ausgleichsfläche nicht bebaut wird. Die Naturschützer sind mit dem Kompromiss zufrieden, der an einem runden Tisch erzielt werden konnte. Zwar habe der Bau in einem zehn Jahre alten Biotop nicht verhindert werden können, sagte Günther Groß, ein Vertreter der Allianz. Durch die Ausgleichsfläche bestehe aber die Möglichkeit die geschützten Pflanzen und Tiere umzusiedeln. Mit dem Abtragen von Flächen soll laut Göttle bald begonnen werden.

Das Amt hatte mehrere Alternativstandorte für den vom Ministerrat beschlossenen Neubau geprüft, die aber aus unterschiedlichen Gründen verworfen worden waren.

dpa

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