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Robert Zollitsch.

Konstanz ermittelt gegen Zollitsch

Konstanz - Die Staatsanwaltschaft Konstanz übernimmt die Ermittlungen gegen Robert Zollitsch. Gegen den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz wird wegen Beihilfe zum sexuellen Kindesmissbrauch ermittelt.

Dies sagte der Leiter der Behörde, Otto Röding, am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Gegen den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz hatte die Freiburger Staatsanwaltschaft vergangene Woche ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beihilfe zum sexuellem Kindesmissbrauch eingeleitet. Dies bezieht sich auf die Tätigkeit Zollitschs als Personalreferent Ende der 80er Jahre. Die Akten landeten jedoch in Konstanz, weil es um angebliche Vorfälle in der Klosterkirche Birnau am Bodensee geht. Nach Ansicht der Erzdiözese entbehrt der Vorwurf jeder Grundlage.

Missbrauch: Ermittlungen gegen Robert Zollitsch

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Missbrauch: Ermittlungen gegen Robert Zollitsch

Ein heute 53 Jahre alter Mann hatte angegeben, er sei als Ministrant in der Klosterkirche Birnau von einem Priester sexuell missbraucht worden. Zollitsch wirft er vor, dieser habe als Personalreferent der Erzdiözese im Jahr 1987 veranlasst, dass der betreffende Pater erneut im Kloster Birnau angestellt wurde. Nun müsse ermittelt werden, wie die Personalverantwortung für die Klosterkirche in der fraglichen Zeit ausgeübt wurde, sagte Röding. Er wies auf die mögliche Zuständigkeit der Zisterzienserabtei Wettingen- Mehrerau bei Bregenz (Österreich) hin, die nun ebenfalls untersucht werde.

Die Erzdiözese betonte am Montag erneut, dass sowohl Kirchenrechtsexperten wie auch der Abt der Zisterzienserabtei, Anselm van der Linde, deutlich gemacht hätten, dass Zollitsch nichts mit Personalentscheidungen und Vorgängen im Kloster Birnau zu tun gehabt habe. Die Erzdiözese betont, dass sie die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Konstanz mit allen zur Verfügung stehenden Unterlagen und Auskünften unterstützen werde. Röding sagte, dass es möglicherweise ein bis zwei Wochen dauern werde, bis man die Dokumente und Aussagen beschafft und ausgewertet habe.

dpa

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