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Die Bamberger Landtagsabgeordnete Melanie Huml.

Die Aufgaben wachsen

Koordinationsstelle für bayerisches Weltkulturerbe kommt nach Bamberg

Bamberg - Bayerische Weltkulturerbestätten werden künftig von Bamberg aus koordiniert. Der Freistaat bezuschusst neue Stelle mit 70.000 Euro.

Die bayerischen Weltkulturerbestätten sollen künftig von Bamberg aus koordiniert werden. Die Stelle, die dafür geschaffen werden soll, werde vom Freistaat mit einem Zuschuss von 70.000 Euro unterstützt, wie die Bamberger Landtagsabgeordnete und Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Freitag mitteilte. „Die Aufgaben der Weltkulturerbestätten in Bayern wachsen“, sagte Huml. Deshalb sei ein Austausch zwischen den Kommunen ebenso wichtig wie eine Institution, die die Kommunen bei problematischen Fragestellungen fachlich und juristisch unterstütze.

Die neue Einrichtung in der oberfränkischen Stadt solle sich um alle bayerischen Weltkulturerbestätten kümmern - mit Ausnahme des Limes. Dieser soll nach Angaben des Landesvorsitzenden des Arbeitskreises Hochschule und Kultur der CSU, Oliver Jörg, weiter vom mittelfränkischen Weißenburg aus gesteuert werden. Dort sitzt in der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen auch die Limeskoordinationsstelle.

dpa

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