Video: Autofahrer stirbt bei Kollision mit Linienbus

Traunstein - Ein Pkw-Fahrer aus Traunstein ist in der Nähe von Inzell frontal in einen Linienbus mit 25 Fahrgästen gekracht. Später erlag er im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Der 50-Jährige aus dem Landkreis Traunstein war auf der Schmelzerstraße (TS40) von Inzell Richtung Gasthof Schmelz unterwegs und krachte frontal in einen Linienbus. Aus bislang ungeklärter Ursache war der PKW-Lenker mit seinem Fahrzeug in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr geraten und dort mit einem mit 25 Personnen besetzten Linienbus, der gerade von Ruhpolding Richtung Traunstein unterwegs war, gekracht.

Durch die Wucht des Aufpralles wurde der PKW im Frontbereich bis zum Fahrersitz zusammengeschoben und der Lenker hinter dem Lenkrad schwerst eingeklemmt. Er erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Das Fahrzeug wurde rund zehn Meter weit vom Bus weggeschleudert und krachte noch gegen ein Marterl, das im Bereich einer Hofzufahrt steht.

Pkw kracht in Linienbus - Fahrer schwer verletzt

Die freiwillige Feuerwehr Inzell sowie Weisbach mussten gleichzeitig mit zwei Rettungssätzen das Fahrzeug zerlegen, um den Eingeklemmten zu befreien. Noch im Fahrzeug intubierte der Notarzt den Verletzten und versetzte ihn in künstlichen Tiefschlaf. Anschließend konnte der Verletzte schonend aus dem Fahrzeuginneren befreit und im Rettungswagen weiterversorgt werden. Aufgrund der schwere der Verletzungen wurde der Verletzte nicht mit dem Notarzthubschrauber Christoph 14, sondern mit dem Rettungswagen aus Ruhpolding ins Klinikum nach Traunstein gefahren. Dort erlag der Mann später seinen schweren Verletzungen.

Auch der Busfahrer erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde von einem Rettungswagen in das Klinikum nach Traunstein gebracht. Die 25 Fahrgäste des Busses leisteten unter anderem Erste Hilfe und blieben nach ersten Einschätzungen unverletzt. Sie gingen zu Fuß Richtung Inzell, um dort in einen Ersatzbus zu steigen. Die TS 40 musste aufgrund des Unfalles für mehrere Stunden total gesperrt werden. Die Staatsanwaltschaft beorderte einen Sachverständigen an die Unfallstelle, um die genaue Unfrallursache zu klären. Die Polizei Ruhpolding leitet die Ermittlungen zum schweren Verkehrsunfall.

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