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Die Närinnen sind los: Weiberfasching ist der Auftakt für sechs närrische Tage.

Krawatten-Alarm: Heute ist Weiberfasching

Aufgepasst auf die Krawatten: Mit der Weiberfastnacht an diesem Donnerstag steuert das närrische Treiben in Deutschland seinem Höhepunkt entgegen.

Mit der Weiberfastnacht oder Altweiberfastnacht beginnt traditionell der Straßenkarneval. Die Frauen übernehmen an diesem Tag das Regiment und stürmen die Rathäuser. Kein Schlips wird dabei vor ihnen sicher sein: Traditionell werden die Krawatten der Männer an diesem Tag gnadenlos gekürzt. Es ist der Auftakt für sechs närrische Tage.

Aufgepasst auf die Krawatten: Mit dem Weiberfasching an diesem Donnerstag steuert das närrische Treiben seinem Höhepunkt entgegen.

In München empfängt Ministerpräsident Horst Seehofer traditionell Prinzenpaare, Tanzgruppen, Musikkapellen und Brauchtumsgruppen aus allen Teilen Bayerns in der Staatskanzlei. Erwartet werden rund 140 Karnevalisten, darunter auch die Bezirkspräsidenten der bayerischen Faschingsverbände. Von 13 Uhr an findet der Weiberfasching mit buntem Rahmenprogramm auf dem Viktualienmarkt statt. In den Karnevals-Hochburgen in Nordrhein-Westfalen werden Zehntausende Zuschauer erwartet. In Köln übergibt Oberbürgermeister Fritz Schramma dem Dreigestirn - Prinz, Bauer und Jungfrau - für die kommenden Tage den Schlüssel zur Stadt. Auch in Düsseldorf setzen die “Weiber“ zum Sturm auf das Rathaus an, das von Oberbürgermeister Dirk Elbers gegen die närrische Übermacht verteidigt werden muss. In Bonn-Beuel wird das Rathaus von den “Waschweibern“ gestürmt.

Bunt und sexy: Karneval in aller Welt

Im Südwesten wird am Donnerstag der “Schmotzige Dunschdig“ (vom alemannischen Wort Schmotz, das Fett oder Schmalz bedeutet) gefeiert. Er gilt als höchster Feiertag der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. Dabei übernehmen verkleidete Maskenträger vielerorts das Regiment. Im baden-württembergischen Konstanz steht der höchste deutsche Katholik vor einem närrischen Tribunal: Die Narrenzunft Jakobiner e.V. macht dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, dem Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, den Prozess.

mm

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