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Ein Ansbacher Kripo-Beamter soll dienstliche Ermittlungen genutzt haben, um mit einer jungen Frau anzubandeln

Kripobeamter wegen Kontakt zu junger Frau suspendiert

Ansbach/Nürnberg - Ein Kripo-Beamter aus Ansbach soll dienstliche Ermittlungen genutzt haben, um mit einer jungen Frau anzubandeln. Jetzt prüft die Staatsanwaltschaft den Fall.

Es soll zwischen den beiden auch zu sexuellen Kontakten gekommen sein, teilte die Nürnberger Polizeisprecherin Elke Schönwald mit und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der „Nürnberger Nachrichten“. Der Beamte sei inzwischen suspendiert worden. Der Fall liege jetzt zur Prüfung bei der Staatsanwaltschaft.

Es gebe Hinweise, dass der Mann gegenüber der jungen Frau nicht die beruflich gebotene Distanz gezeigt habe. Einzelheiten wollte die Sprecherin nicht nennen. Presseberichte, wonach die Frau aus einer Familie stamme, in deren Umfeld der Beamte ermittelt habe, wollte die Sprecherin nicht kommentieren, widersprach ihnen aber auch nicht.

Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, wäre dies eine innerdienstliche Verfehlung gravierender Art, sagte Schönwald. „Es gibt klare Richtlinien, die die Vermengung dienstlicher Aufgaben und privater Kontakte verbieten.“ Dabei spiele es keine Rolle, ob der Kontakt zwischen dem Kripobeamten und der jungen Frau einvernehmlich gewesen sei. Unabhängig vom Ausgang der staatsanwaltlichen Ermittlungen drohe dem Beamten ein Disziplinarverfahren.

dpa

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