Massive Probleme

Krisensitzung: Ärger um Bahnlinie München-Salzburg

München - Die Bahnlinie zwischen München und Salzburg steht derzeit unter massiver Kritik. Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann schimpfte. Am Montag findet eine Krisensitzung statt.

Nach massiven Engpässen im Zugverkehr von München nach Salzburg und Kufstein berät der private Betreiber der Strecken mit bayerischen Kommunalpolitikern über eine rasche Lösung. Bei einem „Runden Tisch“ am Montagmittag in Rosenheim werde auch der Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn (BOB), Kai Müller-Eberstein, teilnehmen, sagte eine Sprecherin des Bahnbetreibers.

Der BOB-Mutterkonzern Veolia hatte die Strecken zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember von der Deutschen Bahn übernommen. Seitdem gibt es Probleme, da wegen Lieferproblemen des Herstellers nicht ausreichend Züge zur Verfügung stehen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte dem Betreiber vergangene Woche inakzeptable Qualitätsmängel vorgeworfen und Strafzahlungen angekündigt.Für die Fahrgäste sei die Situation eine Zumutung.

Vor allem viele Pendler berichteten von unhaltbaren Zuständen an den Bahnsteigen und in den Zügen. Die BOB bedient bereits die Linien von München nach Bayrischzell, Tegernsee und Lenggries. Das Unternehmen hatte sich für die Störungen entschuldigt und zugesichert, mit Hochdruck an einem zuverlässigen Betrieb zu arbeiten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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