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Bis zum Wochenende ist der Badeseee noch gesperrt. Ist das Reptil dann noch nicht gefunden, wird die Sperrung aufgehoben.

Angebliches Krokodil im Klausensee

Fotojagd auf "Ungeheuer" Klausi

Schwandorf - Hat der Sommerspuk in der Oberpfalz in den kommenden Tagen ein Ende? Am Donnerstag wurden Wildkameras am See platziert, um endlich Tatsachen zu schaffen.

Ein Krokodilkopf im Wasser, ein sieben Zentimeter langer Kratzer am Rücken einer Frau und dann auch noch ein aufziehendes Gewitter während einer nächtlichen Suchaktion - echt gruslig, was derzeit in Schwandorf in der Oberpfalz passiert. Man könnte fast meinen, es sei eine Bestie im dortigen Klausensee unterwegs. Derweil handelt es sich doch nur um ein kleines Krokodil namens Klausi. Das nächste Kapitel: Jetzt wartet ein Blitzlichtgewitter auf das Reptil - wenn es denn überhaupt eines gibt.

Das mysteriöse Krokodil im Klausensee: Bilder von der Suche

Das mysteriöse Krokodil im Klausensee: Bilder von der Suche

Eine Fotojagd auf Klausi ist am Donnerstag jedenfalls eröffnet worden. Mehrere Wildkameras seien in Ufernähe für einen Foto-Nachweis aufgestellt worden, sagte am Donnerstag der Sprecher der Stadt Schwandorf, Lothar Mulzer. An diesem Sonntag sollen die Fotofallen abgebaut und die Ergebnisse am Montag ausgewertet werden. Die Anwohner reagieren inzwischen genervt.

„Sollte sich auf den Bildern kein Krokodil befinden, werden die Sperrmaßnahmen schnell aufgehoben“, betonte Mulzer. Zwei Zeugen wollen in den vergangenen Tagen ein etwa ein Meter langes Tier mit einem langen Schwanz und Krallen an den Hinterbeinen gesehen haben, sie hatten die Polizei alarmiert. Weil es sich um ein Krokodil handeln könnte, wurde der See abgesperrt. Mehrere Suchaktionen blieben aber erfolglos.

dpa/mm

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