Kronach (Bayern): Tödliche Messerattacke: Verdächtiger flüchtet - Polizei fahndet mit Foto
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Kronach (Bayern): Tödliche Messerattacke: Verdächtiger flüchtet - Polizei fahndet mit Foto (Symbolfoto).

23-Jähriger stirbt

Tödliche Messerattacke: Verdächtiger befand sich in Paris - jetzt hat die Polizei zugeschlagen

In Kronach (Bayern) wurde ein 23-Jähriger erstochen, der Täter flüchtete. Der Täter befand sich in Paris. Jetzt hat die Polizei zugeschlagen.

  • In Kronach kam es zu einer Messerattacke.
  • Ein 23-Jähriger kam ums Leben.
  • Die Polizei hat den Täter jetzt festnehmen können.

Update vom 8. Mai, 13.49 Uhr:

Nach einer tödlichen Messerattacke in einer Flüchtlingsunterkunft im oberfränkischen Kronach ist der dringend gesuchte Verdächtige festgenommen worden. Der 28-Jährige habe sich in Paris befunden und werde nun an die deutschen Behörden ausgeliefert, teilten die Ermittler am Freitag mit.

Der Afghane soll Anfang April bei einem Streit einen 23-jährigen Landsmann mit einem Messer getötet haben. Daraufhin flüchtete der 28-Jährige. Die Polizei richtete eine Ermittlungsgruppe ein. In Zusammenarbeit mit Dienststellen aus der Schweiz und Frankreich konnte der Verdächtige schließlich widerstandslos festgenommen werden. Nach seiner Auslieferung nach Deutschland soll er in Haft kommen.

Tödliche Messerattacke in Kronach: Tatverdächtiger weiter auf freiem Fuß

Update vom 7. April, 8.08 Uhr: Nach einer tödlichen Messerattacke in einer Flüchtlingsunterkunft in Kronach ist ein 28 Jahre alter Tatverdächtiger weiter auf freiem Fuß. Der Aufenthaltsort des Afghanen konnte bisher nicht ermittelt werden, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Zwei Männer gerieten am Samstag in einer Flüchtlingsunterkunft im oberfränkischen Kronach in Streit. Dabei soll der 28-Jährige einen 23-jährigen Mann mit einem Messer tödlich verletzt haben. Daraufhin flüchtete der 28-Jährige.

In Eschenz (Schweiz) wurden drei Deutsche tot aufgefunden. Es handelt sich um einen Mann (38) und zwei Kinder (4, 7). Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus.

Tödliche Messerattacke in Kronach - Verdächtiger flüchtet: Fahndung „läuft auf Hochtouren“

Update vom 6. April 2020, 7 Uhr: Nach einer tödlichen Messerattacke auf einen 23-Jährigen in Oberfranken ist der mutmaßliche Täter weiter auf der Flucht. „Die Fahndung läuft auf Hochtouren“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Ein 28 Jahre alter afghanischer Staatsangehöriger soll am Samstag in einer Flüchtlingsunterkunft in Kronach seinen Landsmann niedergestochen haben. Danach flüchtete der mutmaßliche Täter.

Die beiden Männer waren zuvor in einen Streit geraten. Den Polizeiangaben zufolge lebte das Opfer in der Flüchtlingsunterkunft - der mutmaßliche Täter nicht.

Erstmeldung von Samstag, 04. April 2020: Tödliche Messerattacke in Kronach - Verdächtiger flüchtet

Kronach - Bei einer Messerattacke im oberfränkischen Kronach ist ein 23 Jahre alter Mann tödlich verletzt worden. Der mutmaßliche Täter flüchtete, wie die Polizei mitteilte. 

Messerattacke in Kronach: Polizei fahndet nach Verdächtigem

Den Ermittlungen nach gerieten am Samstag zwei Männer in einer Flüchtlingsunterkunft in Streit. Dabei soll ein 28 Jahre alter afghanischer Staatsangehöriger seinen 23-jährigen Landsmann niedergestochen haben. Ein Notarzt konnte dem Mann nicht mehr helfen. Die Polizei fahndet nach dem Tatverdächtigen.

Der Verdächtige ist 28 Jahre alt, 184 Zentimeter groß, wiegt rund 74 Kilo, ist schlank und hat schwarze kurze Haare. Er trägt einen Dreitagebart und spricht gebrochen deutsch. Er ist vermutlich mit einer Jeans und einer dunklen Strickjacke bekleidet.

Die Meldung der Polizei im Wortlaut

„Ersten Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Coburg zufolge, kam es nach Zeugenaussagen gegen 11.30 Uhr in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Ludwigsstädter Straße in Kronach zu einem Streit zwischen zwei Männern. In dessen Verlauf soll der bislang flüchtige Tatverdächtige dem 23-jährigen Bewohner der Unterkunft mit einem Messer tödliche Verletzungen zugefügt haben. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige in unbekannte Richtung. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 23 Jahre alten afghanischen Staatsbürgers feststellen.

Die alarmierten Polizeibeamten aus Kronach fahndeten mit Unterstützung der umliegenden Polizeidienststellen umgehend nach dem Flüchtigen. Bislang blieben die Fahndungsmaßnahmen allerdings ergebnislos. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Coburg übernahmen die Ermittlungen zum Tötungsdelikt. Neben Beamten der Spurensicherung kam auch ein Rechtsmediziner an den Tatort.“

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Gegen 9 Uhr am Montagvormittag wurde die Schongauer Polizei alarmiert. Grund war ein tragischer Unfall, der sich in Peiting ereignet hat. Ein Kleinkind starb.

Ein 38 Jahre alter Mann aus dem Gilchinger Ortsteil Geisenbrunn ist in der Nacht zum Ostermontag bei einem Spaziergang ums Leben gekommen. Hinweise auf einen Verkehrsunfall oder sonstiges Fremdverschulden gibt es nicht.

mit dpa

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