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Musiker Daniel Küblböck (25) ist heute noch reich

Küblböck: Solaranlage macht ihn zum Millionär

München - Wer hätte das gedacht? Der einstige Paradiesvogel aus der Castingshow Deutschland sucht den Superstar, Daniel Kübl­böck, ist heute (noch) Millionär – und zwar dank Solarstrom!

In einem Interview mit der B.Z. plauderte der 25-Jährige jetzt über seine Finanzen. Zur Erinnerung: Anfang 2003 nahm der Kindergärtner an der bekannten Castingshow teil – und wurde Dritter. Mit Songs wie You drive me crazy verdiente Daniel danach rund eine Million Euro. Doch die gab er nicht für Autos und Frauen aus – sondern für Strom: In Wegscheid bei Passau ließ er eine große Solaranlage auf ein Sägewerk montieren – mit Erfolg: „Für mich hat sich das finanziell sehr gelohnt, ich habe die Investitionen locker wieder drin.“ Eine hohe Summe bekäme er jeden Monat als Gewinn überwiesen. So kann er auch weiter seinen Musik-traum leben. Es gebe in Deutschland viele Haushalte, die Küblböck-Ökostrom bezögen. Ein großer Stromkonzern wolle ihm sein Solarwerk mittlerweile sogar abkaufen. Der Sänger hält ihn hin.

Casting-Shows: Was wurde aus den Gewinnern?

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So ganz alleine kam der Niederbayer aber nicht auf den richtigen Riecher: Wie die tz erfuhr, hatte die Idee ursprünglich nämlich sein Vater, Günther Küblböck. Dieser war damals Manager des Sängers und erkannte die Chancen der Solartechnik: „Ich habe gewusst, dass das die Zukunft der Energieversorgung sein wird“, so der Vater gegenüber der tz. Daniel sei damals mit 18 Jahren noch nicht ganz so weit gewesen, und Vater Küblböck habe einiges an Überzeugungsarbeit leisten müssen, um ihn zu dieser Investition zu bringen.

Mit dem alten Sägewerk in Wegscheid habe man geeignete Dachflächen für den Bau der Anlage gehabt. Trotzdem sei das Solarkraftwerk damals sehr teuer gewesen. Auch wenn Daniel seine Einnahmen dafür investierte, so habe doch der größte Teil der Anlage mit Krediten finanziert werden müssen. „Wir wurden deswegen damals von vielen Leuten belächelt“, erinnert sich sein Vater.

Inzwischen seien die Kredite zu einem Großteil getilgt. Auch wenn die Einspeisevergütung inzwischen nicht mehr so hoch sei wie in den Anfangsjahren und es keinerlei Subventionen mehr gebe, so werde Daniel aus dem Kraftwerk ein gesichertes Einkommen auf Lebenszeit haben. Kein Wunder. dass der Paradiesvogel heute für das Solarkraftwerk Feuer und Flamme ist.

RP/AW

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