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Spaenle hat 16 Kooperationsmodelle genehmigt.

Spaenle genehmigt 16 Kooperationsmodelle

München - Kultusminister Ludwig Spaenle ( CSU ) hat für das nächste Schuljahr 16 Kooperationsmodelle von Haupt- und Realschulen genehmigt.

Kooperationsmodelle solle es in allen bayerischen Regierungsbezirken geben, vom oberbayerischen Brannenburg bis Hofheim in Unterfranken, von Arnsdorf in Niederbayern bis Neusäß in Schwaben. Das teilte Spaenle am Freitag in München mit. Die Grünen kritisierten die niedrige Zahl der genehmigten Projekte. Auch der CSU -Koalitionspartner FDP hatte sich wesentlich mehr Kooperationsmodelle erhofft.

Die Kooperation von Haupt- und Realschulen soll vom Aus bedrohte Hauptschulstandorte auf dem Land erhalten helfen, die ansonsten an Schülermangel leiden würden. Außerdem können die Schulen den Übertritt von Hauptschülern in der 5. und 6. Klasse in die nächsthöhere Jahrgangsstufe der Realschule fördern. "Ich möchte die Durchlässigkeit unseres differenzierten Schulwesens erhöhen", sagte Spaenle. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Schularten solle die Begabungen der Schüler noch besser erkennen und fördern helfen. Die Grünen nannten die Zahl von nur 16 Kooperationsschulen "äußerst bescheiden".

"Der Handlungsbedarf gerade in den ländlichen Regionen ist immens, endlich etwas zum Erhalt der wohnortnahen Schule zu unternehmen", sagte der schulpolitische Sprecher Thomas Gehring. Mehr als 100 hätten Projekte im Rahmen des Kooperationsschulmodells anmelden wollen. "Wie das heutige dürftige Ergebnis zeigt, wurde damit eine entscheidende Chance verpasst", kritisierte Gehring.

dpa

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