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Vor der Feldherren-Halle hält am 11.01.2015 in München (Bayern) ein Kundgebungs-Teilnehmer eine französische Flagge hoch. In München kamen laut Polizeiangaben knapp 3000 Menschen zusammen, um den Opfern des Terroranschlags auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" vom 07.01.2015 zu gedenken.

Tausende Menschen bei Kundgebungen

Auch Bayern geht gegen Terrorismus auf die Straße 

München - Auch in Bayern sind Tausende Menschen gegen den Terrorismus und in Gedenken an die Opfer der Anschläge in Frankreich auf die Straße gegangen. Allein in München beteiligten sich 3000 Demonstranten.

Mehrere Tausend Menschen sind am Sonntag in München und Erlangen auf die Straße gegangen, um ein Zeichen gegen Terrorismus zu setzen. Die Teilnehmer erinnerten an die Opfer der Anschläge von Paris. In München beteiligten sich bis zu 3000 Menschen an der Solidaritätskundgebung, wie ein Sprecher der Polizei sagte. In Erlangen versammelten sich den Angaben nach etwa 1500 Menschen. Die Kundgebungen fanden zeitgleich mit dem Friedensmarsch in Paris statt.

Veranstalter waren in München die Association démocratiques des Français und in Erlangen das Deutsch-Französische Institut. „Wir trauern um die Menschen, die dem Angriff zum Opfer fielen, und sind voller Mitgefühl für ihre Angehörigen“, teilte das Deutsch-Französische Institut mit.

Auch der Koordinationsrat der türkischen Vereine in Regensburg drückte am Sonntag seine Trauer aus. Sprecherin Ayse Rippmannsberger-Dincer teilte mit: „Das Attentat in Paris hat uns alle mitgenommen.“ Solche Taten zerstörten den gesellschaftlichen Frieden. „Dieser Angriff ist zugleich ein feindlicher und menschenverachtender Akt gegen die ganze Gesellschaft.“ Rippmannsberger-Dincer betonte: „Wir verurteilen diese Tat auf das Schärfste.“

dpa

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