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In der KZ-Gedenkstätte Dachau wurde das Tor mit der Aufschrift "Arbeit macht frei" gestohlen.

Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen

Besserer Schutz für KZ-Gedenkstätten

Dachau - In einer Nacht- und Nebelaktion wurde das Tor der KZ-Gedenkstätte Dachau gestohlen. Damit so ein Vorfall künftig nicht mehr vorkommt, gibt es weitere Sicherheitsmaßnahmen.

Das Entsetzen in Dachau war groß, als am Sonntag vor einer Woche in der KZ-Gedenkstätte Dachau plötzlich das große schmiedeeiserne Tor mit der Aufschrift "Arbeit macht frei" verschwunden war. Noch immer weiß man nicht, wer dahinter steckt. Das Landeskriminalamt hat für Hinweise, die zu den Tätern führen eine Belohnung von 3000 Euro ausgesetzt.

Damit ein derartiger Vorfall nicht noch einmal passieren kann wurde jetzt der Schutz der KZ-Gedenkstätten verbessert. Das hat der Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, Karl Freller, mitgeteilt. Naturgemäß werde man aber keine Einzelheiten zu den zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen in den KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg bekanntgeben. Außerdem sei im Dezember ein Runder Tisch geplant, bei dem man mit Experten die Möglichkeiten einer Videoüberwachung und anderer Techniken ausloten wolle, sagte er.

dpa

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