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Frontmann Stefan Dettl ließ sich nichts von den Diskussion im Vorfeld anmerken.

Einen Seitenhieb gab es aber

LaBrassBanda gelassen bei umstrittenem Konzert

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Ruhpolding - LaBrassBanda hat Ruhpoldig gerockt - und eins steht mal fest: Die Trachtenwelt ist nicht untergegangen. Hunderte von Fans strömten am Mittwochabend zum Konzert, das im Rahmen des Gautrachtenfests stattfand.

Viele kamen in Lederhosen und T-Shirt und ließen die Haferlschuhe daheim. Damit wollten sie sich mit der Band um Frontmann Stefan Dettl solidarisch zeigen.

Zur Erinnerung: Der Auftritt hatte im Vorfeld für Unruhe unter den Trachtlern gesorgt. Einige Konservative, allen voran der Ehrenvorsitzende des Bayerischen Trachtenverbands, Otto Dufter, hatten geargwöhnt, LaBrassBanda passe nicht zu einem Gautrachtenfest. Schon weil die Band barfuß auftrete, aber auch wegen ihrer Musik. Zu modern sei sie, zu wild.

Nicht nur die Veranstalter des Ruhpoldinger Trachtenvereins "D'Miesenbacher" sahen das anders. Auch junge Trachtler schüttelten die Köpfe. Der Spott ist bis jetzt groß. Die Band zeigte sich enttäuscht, ging aber von vornherein zurückhaltend mit der Kritik um. Auch beim Konzert am Mittwoch gibt's nur kleine Anspielungen.

Gleich mehrfach dankt Frontmann Dettl den Veranstaltern dafür, dass sie nicht eingeknickt sind. Einmal schnappt er sich das Mikro und skandiert laut: "Auch bei einem Trachtenfest kann man super barfuß spielen."

Marcus Mäckler

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