+
Prozess um das Läuten von Kirchenglocken beginnt.

Anwohner findet „Lärm“ unzumutbar

Läuten hier die Kirchenglocken zu laut? Prozess beginnt

München - Kirchenglocken beschäftigen an diesem Donnerstagmorgen den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München. Ein Mann wehrt sich gegen einen neu gebauten Kirchenturm und dessen Glockengeläut.

Der Anwohner im niederbayerischen Markt Langquaid (Landkreis Kelheim) ärgert sich über die Kirchenglocken eines neu gebauten Turms der Evangelischen Kirchengemeinde Schierling. Der steht nur 14 Meter von seinem Wohnhaus entfernt und läutet täglich mehrmals für bis zu anderthalb Minuten. Das Läuten überschreitet nach Ansicht des Klägers die Richtwerte für Lärm in einem Wohngebiet. 

Der Mann sagt, das sei ihm nicht zuzumuten; schließlich sei sein Haus vor dem Turm da gewesen. Das Verwaltungsgericht Regensburg hatte seine Unterlassungsklage abgewiesen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Taucher suchten schon nach der Vermissten: Judith (14) lebt
Aufatmen in Niederbayern! Judith Maria R. lebt. Sie war seit Sonntag vermisst worden. Die Polizei suchte mit einem Foto nach der 14-Jährigen. Zudem waren am Montag …
Taucher suchten schon nach der Vermissten: Judith (14) lebt
Vermisste Sophia: Von Lkw-Fahrer entführt?
Von Sophia Lösche (28) aus Amberg fehlt jede Spur. Die junge Frau, die derzeit in Leipzig lebt, wollte vergangenen Donnerstag von Sachsen aus zu ihrer Oberpfälzer …
Vermisste Sophia: Von Lkw-Fahrer entführt?
Erste Grobpläne für neue Gleise Richtung Brenner - Kritik von Bürgern
Mehr Güter auf die Schiene, das soll endlich den Lkw-Verkehr über den Brenner verringern. Doch der Bau neuer Gleise ist im Inntal umstritten. Wer will schon, dass …
Erste Grobpläne für neue Gleise Richtung Brenner - Kritik von Bürgern
Lkw-Fahrer rastet aus und greift zwei Polizisten an
Ein Lkw-Fahrer ist bei einer Kontrolle völlig ausgerastet. Er wurde bei einem Verstoß erwischt und griff deshalb zwei Polizisten an. Die wurden verletzt.
Lkw-Fahrer rastet aus und greift zwei Polizisten an

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.