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Mitten durch eine Unterführung musste am Dienstag ein Busfahrer lenken. Ein kurzes aber starkes Unwetter mit viel Regen zog am frühen Morgen über Nürnberg und führte zu Verkehrsbehinderungen.

Kurzes Unwetter am Morgen

Land unter Wasser: So heftig traf es Nürnberg

Nürnberg - Das Unwetter war kurz, aber heftig: Am Dienstagmorgen hat es in Nürnberg so stark geregnet, dass Straßen und Unterführungen komplett überschwemmt waren.

Da half nur noch mitten durch: Eine Unterführung wurde am Dienstag in Nürnberg komplett geflutet, so stark hatte es am Morgen geregnet. Wer durch wollte, musste es also vor allem langsam angehen lassen. Und so manövrierten Auto- und Busfahrer durch das Wasser auf die andere Seite, wie infranken.de berichtet. Außerdem setzte ein Blitz einen Dachstuhl in Brand. Verletzte gab es aber zum Glück nicht.

Gegen 5 Uhr morgens rollte das Unwetter über Nürnberg und auch im Landkreis Bamberg startete der zweite Tag der Woche ziemlich nass. Daran soll sich bis zum Abend nicht viel ändern - im Gegenteil. Der Juli verhält sich sogar äußerst ungewöhnlich: Die Temperaturen sind tiefer als an Heiligabend im vergangenen Jahr.

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Unwetter zieht über Bayerischen Wald

Ein Gewitter mit heftigem Regen hat in der Nacht zum Dienstag die Einsatzkräfte in der Oberpfalz in Atem gehalten. Ein Mann aus Cham wurde bei dem Unwetter schwer verletzt. Der 50-Jährige hatte versucht, einen Schaden am Dach seines Gartenhauses zu beheben.

In den Landkreisen Cham, Schwandorf und Amberg kam es innerhalb von zwei Stunden zu 60 Notrufen, wie die Polizei mitteilte. In Rötz (Landkreis Cham) schlug der Blitz in ein Umspannwerk ein und setzte einen Transformator in Brand. Zu einem Stromausfall kam es nicht. In Lampenricht (Landkreis Schwandorf) brannte eine Scheune nach einem Blitzeinschlag nieder. In Cham rissen Windböen Teile von Dächern weg. Die Schadenshöhe ist noch unklar. Zudem mussten die Einsatzkräfte mehrere umgestürzte Bäume wegräumen. Die Bundesstraße 20 war zwischen Cham und Furth im Wald teilweise nicht mehr zu befahren.

Auch im Großraum Nürnberg gewitterte es heftig. Im ländlich geprägten Stadtteil Neunhof deckte ein Blitz mehrere Quadratmeter Ziegel ab und setzte den Dachstuhl eines Hauses in Brand. Die Feuerwehr konnte die Flammen aber schnell löschen. Ansonsten berichteten die Einsatzkräfte nur von einem guten Dutzend vollgelaufener Keller und einer überspülten Unterführung - „aber die läuft bei Starkregen regelmäßig voll“, wie ein Polizist sagte. Ansonsten habe es keine besonderen Vorkommnisse gegeben.

Bis zum Wochenende aber versprechen die Wetterexperten Besserung: Dann soll's wieder wärmer werden. Ein Tipp bleibt dennoch: Schirm am besten gleich in der Tasche lassen, denn es bleibt unbeständig.

pak

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