Polizei rätselt über Hintergründe

Angebranntes Kreuz vor Flüchtlingsunterkunft hatte hohen Wert

Landsberg - Ein Unbekannter hat in Landsberg ein Holzkreuz samt Jesusfigur an den Zaun eines Sportgeländes gelehnt und angezündet. In der Lechturnhalle nebenan leben Flüchtlinge. Nun kam raus: Das Kreuz ist offenbar wertvoll.

Update: Wie die Polizei am Samstag mitteilte, könnte es sich bei dem angebrannten Kreuz um ein „Luidl-Kreuz“ handeln und hätte damit einen bedeutenden materiellen Wert. Das Kreuz wurde vermutlich als Feldkreuz im Landkreis Landsberg aufgestellt. Nach wie vor sucht die Polizei Zeugen.

Polizei rätselt über angebranntes Feldkreuz

Ist es ein rassistischer Symbolakt nach dem Vorbild des Ku-Klux-Klans? Der Polizei in Landsberg gibt der Brand eines Feldkreuzes vor einer Flüchtlingsunterkunft in Landsberg am Lech Rätsel auf.

Ein bislang unbekannter Täter hat dort in der Nacht zum Samstag ein 110 mal 76 Zentimeter großes Holzkreuz samt Jesusfigur an den Zaun eines Sportgeländes gelehnt und angezündet. In der Turnhalle an dem Gelände sind Flüchtlinge untergebracht.

Kein Hinweis oder Bekennerschreiben

„Es wurde kein Bekennerschreiben oder sonstiger Hinweis gefunden“, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Auch die  Herkunft des Kreuzes ist noch völlig unklar. Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma hatten die Flammen schnell gelöscht.

dpa

Rubriklistenbild: © Polizei

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