Mehrere Störungen bei der S-Bahn: Diese Linien und Haltestellen sind betroffen

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Ein Sportler aus Landshut verputzte zu viel Sushi. Asia-Wirt Tan Le bat ihn, nicht wiederzukommen. 

Zu viel Sushi gegessen

„All you can eat“-Eklat: Jetzt spricht der Asia-Wirt, der sich betrogen fühlte

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Der Hunger war riesengroß! Ein Landshuter aß sich an Sushi richtig satt. Am Ende reichte es den asiatischen Lokalbetreibern: Er darf nicht wiederkommen. 

Video: „All you can eat“-Eklat: So erklärt der Asia-Wirt den Vorfall

Landshut - Ironman-Sporler Jaroslav Bobrowksi griff beim Running Sushi zu oft zu. Der 30-Jährige nutzte das „All you can eat“-Angebot für 15,90 Euro schamlos aus - so zumindest die Sichtweise von Asia-Wirt Tan Le. Dieser musste sogar Extrateller bereitstellen, damit andere Kunden nicht enttäuscht heimgingen. Doch das Laufbahn war ständig wieder leer. "Andere Kunden haben sich beschwert, dass sie zu wenig bekommen“, erinnert sich Le. 

Tan Le selbst schaffe 13 bis 15 Teller, andere Gäste höchstens 20 bis 30. Bobrowksi  selbst schätzt, dass er an diesem Abend 80 bis 90 Teller verputzt hat. Nun muss er das Lokal meiden. 

Was Tan Le noch sagt, wie Jaroslav Bobrowski darauf reagiert und was ein Rechtsexperte zu dem ganzen Fall sagt, sehen hier im Video: 

Erstmeldung am 7. September: Leistungssportler isst zu viel bei „All you can eat“

Landshut - Die Spielregeln bei „All you can eat“-Buffets sind eigentlich klar: Kunden dürften so lange zugreifen, bis das Völlegefühl den Appetit schlägt. Meist sind die Augen viel größer als der Magen, doch in Landshut war es anders: Ein 30-Jähriger erhielt nun Hausverbot, weil er zu oft zugriff. 

Wie die Passauer Neue Presse meldet, schnappte sich Jaroslav Bobrowski rund 100 Teller beim Running-Sushi-Buffet in einem asiatischen Restaurant in der Landshuter Region. Die Lokalangestellten trauten ihren Augen kaum: Wie kann der lediglich 1.72 Meter große und 79 Kilo schwere Mann bloß so viel verdrücken? 

Der PNP erklärt Bobrowski, dass er früher Bodybuilder war und noch heute Leistungssportler ist. Derzeit treibt er seine Ernährungsweise auf die Spitze: 20 Stunden am Tag isst er überhaupt nichts, dann schlägt er richtig zu. Pech für das Restaurant, dass er in dieser kurzen Zeitspanne ausgerechnet Lust auf asiatisches Essen hatte. 

Für 15,90 Euro konnte er sich satt essen - das Lokal musste draufzahlen! Damit sich das nicht mehr wiederholt, erhielt Bobrowski von der Chefin jetzt Hausverbot. „Da war ich schon perplex“, gibt er zu. Andere Lokale im Landshuter Umland dürften nun allerdings auch vorgewarnt sein... 

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Heikle Frage: Darf man beim „All you can eat“-Buffet heimlich etwas mitnehmen?

Nicht immer Italiener: Zehn exotische Restaurants in München, die schmackhafte Abwechslung versprechen

mag

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Kommentare

AndreAntwort
(0)(0)

Nein, Sie interpretieren die Gesetzeslage auch wieder falsch, wie es Ihnen in den Sinn passt.

Definition: "Vertragsfreiheit ist die Ausprägung des Grundsatzes der Privatautonomie im deutschen Zivilrecht, die es jedermann gestattet, Verträge zu schließen, die sowohl hinsichtlich des Vertragspartners als auch des Vertragsgegenstandes frei bestimmt werden können, sofern sie nicht gegen zwingende Vorschriften des geltenden Rechts, gesetzliche Verbote oder die guten Sitten verstoßen."

Da steht nichts von "Dir verkaufe ich nichts, weil ich selbst entscheiden kann, mit wem ich Verträge schließe!".

Das gesetzliche Verbot heißt in dem Fall nämlich AGG und ohne einen konkreten sachlichen Grund ist jenes Verhalten rechtswidrig.

SophieK
(0)(0)

Also, natürlich heißt "all you can eat", dass man soviel essen darf, wie man will. Im Prinzip. Unausgesprochen gibt es aber dennoch eine Grenze, nämlich die des vernünftigen, angemessenen Verhaltens. Ein derartiges Angebot ist nicht dafür gedacht, dass man es rücksichtslos missbraucht. Das weiß jeder, der da hingeht. "All you can eat" ist eine Werbeaktion, um Leute anzulocken, die dieses Essen möglicherweise noch nicht kennen. Es ist kein Freibrief für eine Riesenvöllerei.
Darum kann ich die Verärgerung des Wirts verstehen.

Quelle-OmaAntwort
(1)(0)

Ich liebe Tiramisu. Bei einer Feier in einem Hotel gab es ein Buffet zur Selbstbedienung. Da habe ich schon mal mit der Nachspeise angefangen, damit ich (langsame Esserin) auch etwas davon abbekomme. Ansonsten darf ja Frau sowieso nicht so oft sündigen. ;-)