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Ein Sprecher von BMW hat sich zu den rechtsextremen Vorfällen im Werk Landshut geäußert.

Rechtsradikale Vorfälle

Nazi-Skandal in BMW-Werk? Sprecher äußert sich zu Hitler-Bild und „Sieg Heil“-Begrüßung

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Im BMW-Werk Landhut kam es zu zwei Vorfällen im rechtsextremen Bereich. Ein „Sieg Heil“-Gruß und ein Hitler-Gedenkbild sorgen für Aufsehen. Das Unternehmen hat sich nun dazu geäußert.

Landshut - Bild.de hatte zuerst von den Vorfällen berichtet. Demnach habe im April dieses Jahres ein Mitarbeiter am Geburtstag Adolf Hitlers ein Bild des Diktators und eine Kerze vor seinem Spind aufgestellt. Im zweiten Fall hat offenbar ein BMW-Arbeiter seine Kollegen nach seiner Schicht mit den Worten „Sieg Heil“ verabschiedet.

Sprecher bestätigt  „Sieg Heil“-Gruß und Vorfall mit Adolf-Hitler-Bild

Beide Vorfälle bestätigt der Sprecher der BMW-Werke Dingolfing und Landshut, Bernd Eckstein, gegenüber merkur.de*. Und er relativiert: Dass der Mitarbeiter im ersten Fall jedes Jahr eine Kerze entzündet habe, stimme nicht, so Eckstein. Bild.de hatte das berichtet. „Das war keine Wiederholungstat.“

Zum zweiten Fall, den „Sieg Heil“-Rufen, fügt Eckstein an - ohne ihn „abtun zu wollen“: „Der Mitarbeiter war alkoholisiert.“ 

„Sieg Heil“ und Hitler-Bildchen bei BMW in Landshut: „Für Rassismus ist hier kein Platz“

In beiden Fällen habe der Konzern sofort und konsequent reagiert. Dem Mitarbeiter, der ein Bild Adolf Hitlers aufgestellt habe, habe man sofort gekündigt. Der andere Angestellte sei abgemahnt worden.

Für einen dritten Fall, denBild.de erfahren haben will, gebe es laut Eckstein keine Hinweise. Ein Meister habe angesichts neuer Bewerber mit Migrationshintergrund gesagt, er wolle nicht noch eine „Türkenschicht“. Man habe die Führungskraft befragt, so der Sprecher. Diese habe den Vorwurf stets und nachdrücklich dementiert.

Appell von BMW: Keine Sippenhaft wegen Einzelfällen

Angesichts des Vorwurfs, im BMW-Werk gebe es einen „Nazi-Skandal“, wie die Bild schrieb, sagt Eckstein: „Das ist sehr unglücklich. Hier werden 4300 Menschen, die im Werk in Landshut arbeiten, in Sippenhaft genommen. Wegen der Taten Zweier.“ Dabei sei man vor allem bei BMW in Landshut bemüht, „Vielfalt, Offenheit und Toleranz“ zu leben.

Viele Mitarbeiter hätten sich während der Flüchtlingskrise ehrenamtlich engagiert, der Konzern biete vor Ort spezielle Ausbildungsprogramme für junge Geflüchtete an. „Wir sind ein internationales Unternehmen. Für Rassismus und Diskriminierung ist bei BMW kein Platz.“

sta

Video: Juden und Muslime fahren Tandem für mehr Toleranz


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